BERLIN (dpa) — 100 Milli­ar­den Euro zur Aufrüs­tung der Bundes­wehr: Gibt es im Tauzie­hen um das Sonder­ver­mö­gen bald weißen Rauch? Die FDP mahnt, die Schif­fe, Fahrzeu­ge und Schutz­wes­ten müssten ja erst noch produ­ziert werden.

Im Ringen um das geplan­te 100-Milli­ar­den-Sonder­ver­mö­gen für die Bundes­wehr dringt die FDP auf Tempo.

«Das Sonder­ver­mö­gen muss vor der Sommer­pau­se ins Grund­ge­setz, weil wir sonst viel Zeit verlie­ren», sagte der vertei­di­gungs­po­li­ti­sche Sprecher der FDP-Frakti­on, Alexan­der Müller, der Deutschen Presse-Agentur in Berlin.

Bundes­kanz­ler Olaf Scholz hatte das Sonder­ver­mö­gen vor rund drei Monaten — nach Russlands Angriff auf die Ukrai­ne — im Bundes­tag angekün­digt. Da dazu eine Grund­ge­setz­än­de­rung vorge­nom­men werden soll, ist die Ampel auf die Unter­stüt­zung der Unions­frak­ti­on angewiesen.

An diesem Sonntag­abend wollen Vertre­ter beider Seiten ihre Verhand­lun­gen dazu fortset­zen, wie aus Koali­ti­ons­krei­sen verlau­te­te. Ob es ein Ergeb­nis gibt oder danach noch einmal weiter­ver­han­delt wird, war vorhe