SIGMARINGEN/MÜNCHEN (dpa) — Anders als seine Familie sucht Prinz Foffi, wie er genannt wurde, jahre­lang das Licht der Öffent­lich­keit. Nun ist er an Herzver­sa­gen gestorben.

Ferfried Prinz von Hohen­zol­lern, bekannt auch als Prinz Foffi, ist in München an Herzver­sa­gen gestor­ben. Das teilte das Haus Hohen­zol­lern am Freitag in Sigma­rin­gen mit. Als Todes­da­tum wurde der 26. Septem­ber angege­ben. Er war 79 Jahre alt.

Zuvor hatten «Bild» und «Bunte» unter Verweis auf den engsten Famili­en­kreis berich­tet. Die Burg Hohen­zol­lern im Zollern­alb­kreis ist Stamm­sitz des preußi­schen Königs­hau­ses und der Fürsten von Hohenzollern.

Das Haus Hohen­zol­lern besteht aus einer könig­lich-preußi­schen Linie und einer fürst­lich-schwä­bi­schen Linie. Die Burg Hohen­zol­lern gehört zu zwei Dritteln Georg Fried­rich Prinz von Preußen. Er ist Ururen­kel des letzten Königs von Preußen und Deutschen Kaisers Wilhelm II. (1859–1941). Ein Drittel ist im Besitz von Karl Fried­rich Fürst von Hohen­zol­lern. Er steuert von Sigma­rin­gen aus den Famili­en­be­sitz der schwä­bi­schen Hohenzollern.

Während die Familie sonst schwä­bisch-zurück­hal­tend ist, suchte Prinz Foffi jahre­lang die media­le Öffent­lich­keit. Höhepunkt war seine Liaison mit Tatja­na Gsell vor einigen Jahren. Sie nannten sich «Grunzel­chen» und «Schnit­zel­meie­rin» und wollten sogar die engli­sche Queen zur Hochzeit einla­den. Aus