GÖPPINGEN (dpa) — Angesichts neuer Corona-Regeln im Südwes­ten rechnen Fitness­stu­di­os mit weite­ren Einbu­ßen. «Für uns ist das eine sehr schwie­ri­ge Situa­ti­on», sagte Nico Schel­ler, einer der Geschäfts­füh­rer der regio­na­len Fitness­stu­dio­ket­te In Shape, der Deutschen Presse-Agentur.

Seit einer Woche müssen Menschen, die nicht geimpft oder genesen sind, in zahlrei­chen Berei­chen oder Einrich­tun­gen im Südwes­ten einen negati­ven Antigen-Schnell­test vorwei­sen, der nicht älter als 24 Stunden sein darf. Das gilt auch für Fitnessstudios.

Die Antigen-Schnell­tests werden noch bis zum 11. Oktober vom Steuer­zah­ler finan­ziert, anschlie­ßend müssen die Bürger dafür selbst zahlen. «Wir rechnen vermehrt mit Kündi­gun­gen», sagte Schel­ler mit Blick auf die Vorschriften.

Die Corona-Krise insge­samt habe der Branche bereits Einbu­ßen von rund 25 Prozent beschert. «Wir brauchen zwei Jahre, um wieder auf die frühe­re Mitglie­der­zahl zu kommen», bilan­zier­te Schel­ler. Es sei wichtig, dass die Menschen auch während der Pande­mie Sport treiben und sich körper­lich fit halten können. Das Unter­neh­men betreibt nach eigenen Angaben 13 Fitness­stu­di­os zwischen Stutt­gart und Ulm.