FRIEDRICHSHAFEN — Der VfB Fried­richs­ha­fen hat am Mittwoch­abend das dritte Bundes­li­ga­spiel inner­halb von fünf Tagen für sich entschie­den. Das Team von Cheftrai­ner Micha­el Warm sicher­te sich gegen die Volley­ball Bisons Bühl ein glattes 3:0 (25:23, 25:21, 25:22) und bleibt damit mit acht Siegen aus neun Spielen Tabel­len­füh­rer des Volley­ball-Oberhau­ses. Zum Ende müde Bühler kämpf­ten tapfer, hatten aller­dings der Häfler Routi­ne nicht genug entgegenzusetzen.

So richtig lichten will sich das Häfler Kranken­la­ger im Moment nicht. Wie in der Partie am Montag gegen den VCO Berlin fehlten wieder Lukas Maase und Nicolas Marechal. Zusätz­lich ging gegen die Bisons aus Bühl David Fiel mit Rücken­pro­ble­men etwas angeschla­gen ins Spiel. Deshalb sollten es andere richten. Der starke Rares Balean zum Beispiel und Marcus Böhme und Nehemiah Mote im Mittel­block. Die ersten Punkt­ver­su­che dieser Truppe funktio­nier­ten eher weniger gut, weil der Block und der Angriff von Balean im Aus lande­ten (2:4), und weil vor allem Bühls Paul Henning und Edvinas Vaske­lis gleich von Beginn an richtig in Fahrt kamen (6:9).

Es dauer­te bis zu Satzmit­te, dass der VfB die Zügel in die Hand nahm. Jetzt funktio­nier­te nicht nur die Annah­me, sondern auch die Abwehr um Markus Steuer­wald. Dejan Vincic bekam immer öfter die Chance zum varia­blen Zuspiel und Juhka­mi, Weber und Böhme punkte­ten nach Belie­ben (16:14). Bühls Tomas Lopez kam drei Mal durch und führte sein Team wieder heran (17:17), dann kam Arno van de Velde im Aufschlag und brach­te den Annah­me­rie­gel der Bisons durch­ein­an­der. Martti Juhka­mi konnte diesen Umstand doppelt nutzen (25:23).

Auch in Satz zwei erwisch­te Bühl den besse­ren Start durch Vaske­lis (0:1), doch beide Teams brach­ten ihr Sideout in dieser Phase durch. Zwei Mal machte es Vincic (7:7, 8:7), dann durfte Vaske­lis doppelt punkten (10:11). Keines der Teams konnte sich entschei­dend abset­zen, obwohl sowohl Fried­richs­ha­fen als auch Bühl die Chance dazu hatten. Bis zum 19:20 lagen die Bisons sogar noch in Front, ehe Arno van de Velde zum Aufschlag