Fried­richs­ha­fen — Karin Beer ist die neue Stadt­förs­te­rin in der Zeppe­lin- und Messe­stadt Fried­richs­ha­fen am Boden­see. Bisher wurde der stadt­ei­ge­ne Wald vom Kreis­forst­amt Boden­see­kreis mitbe­treut.

Im Herbst 2019 beschloss der Häfler Gemein­de­rat, die rund 300 Hektar Wald fortan selbst zu bewirt­schaf­ten. “Ich bedan­ke mich für das mir entge­gen­ge­brach­te Vertrau­en und freue mich auf die neue Aufga­be sowie auf die Zusam­men­ar­beit mit den unter­schied­li­chen Ansprech­part­nern. Ich werde auf alle offen zugehen”, sagt Karin Beer in einer städti­schen Presse­mit­tei­lung.

Die neue Stadt­förs­te­rin schloss 2017 ihren Vorbe­rei­tungs­dienst für den gehobe­nen techni­schen Forst­dienst an der Bayeri­schen Forst­schu­le in Lohr am Main ab. Während dieser Zeit war sie am Amt für Ernäh­rung, Landwirt­schaft und Forsten Schwein­furt sowie bei den Bayeri­schen Staats­fors­ten am Forst­be­trieb Neurei­chen­au beschäf­tigt.

Zeitgleich beende­te sie ihr Master­stu­di­um für Umwelt­pla­nung und Ingenieur­öko­lo­gie an der Techni­schen Univer­si­tät in München mit der Master­the­sis „Erholung durch Natur­er­fah­rung – Bedürf­nis­se und Ansprü­che an den Wald als Ort für thera­peu­ti­sche, pädago­gi­sche und spiri­tu­el­le Aktiv­tä­ten“.

Das Bache­lor­stu­di­um des Forst­in­ge­nieur­we­sens absol­vier­te sie zuvor an der Hochschu­le Weihen­ste­phan-Tries­dorf in Bayern. In ihrer Abschluss­ar­beit unter­such­te sie die natür­li­che Wieder­be­wal­dung nach einem Borken­kä­fer­be­fall im bayri­schen Gebirgs­wald.

Für die großen Heraus­for­de­run­gen im Stadt­wald, die etwa der Klima­wan­del oder die Bedeu­tung des Stadt­wal­des für die Erholung mit sich bringen, ist sie deshalb bestens vorbe­rei­tet, teilt die Stadt Fried­richs­ha­fen ferner mit.

“Ich freue mich auf die Zusam­men­ar­beit mit Karin Beer und bin überzeugt, dass sie mit ihrem Fachwis­sen die richti­ge Wahl für die Betreu­ung unseres Stadt­wal­des ist”, erklärt Fried­richs­ha­fens Erster Bürger­meis­ter Dr. Stefan Köhler.