STUTTGART (dpa/lsw) — Dem Land geht es kaum anders als Otto Normal­ver­brau­cher. Die hohe Infla­ti­on und die stark steigen­den Energie­prei­se schla­gen ins Kontor. Sogar noch hefti­ger als zuletzt erwar­tet — nun soll es Gegen­maß­nah­men geben.

Das Land Baden-Württem­berg rechnet wegen der Drosse­lung russi­scher Gaslie­fe­run­gen mit explo­die­ren­den Heizkos­ten für eigene Gebäu­de und will mit einer ganzen Reihe von Maßnah­men gegen­steu­ern. Im Jahr 2021 hat das Land noch 17 Millio­nen Euro für die Gasver­sor­gung der etwa 8000 Landes­ge­bäu­de ausge­ge­ben. «Bei der Annah­me einer Verdrei­fa­chung des Gasprei­ses wären für 2023 rund 51 Millio­nen Euro an Kosten für die Gasver­sor­gung zu erwar­ten», sagte ein Sprech