Mit einem Podest­platz wird es für die deutschen Skisprin­ger nichts. Dennoch liegen Karl Geiger und Markus Eisen­bich­ler im Rennen um den Gesamt­sieg weiter sehr gut. Ganz vorne hat sich der überra­gen­de Sprin­ger des bishe­ri­gen Winters platziert.

Die großen Glücks­ge­füh­le blieben diesmal aus: Karl Geiger und Markus Eisen­bich­ler haben beim Neujahrs­sprin­gen nicht ganz an ihre starken Leistun­gen des Vierschan­zen­tour­nee-Auftakts anknüp­fen können.

Geiger beleg­te als bester Deutscher in Garmisch-Parten­kir­chen immer­hin noch den fünften Platz, Eisen­bich­ler fiel nach Rang vier im ersten Durch­gang auf Platz sieben zurück. Den Sieg beim Tradi­ti­ons­e­vent sicher­te sich der Pole Dawid Kubacki, der mit einem Fabel­flug auf 144 Meter einen Schan­zen­re­kord aufstell­te. Zweiter wurde Halvor Egner Grane­rud. Der Norwe­ger liegt in der Gesamt­wer­tung nun knapp vor Geiger. Rang drei ging an Piotr Zyla aus Polen.

«Der erste Sprung war ein bisschen spät», sagte Geiger selbst­kri­tisch in der ARD. «Aber insge­samt bin ich zufrie­den, ich habe nicht gedacht, dass es noch so weit nach vorne geht.»

Mit seinem zweiten Sprung durfte er auch glück­lich sein. Der Satz auf 138 Meter katapul­tier­te den Allgäu­er nach Rang 14 im ersten Versuch deutlich nach vorne. Der Skiflug-Weltmeis­ter, der in dieser Saison schon zahlrei­che Schwie­rig­kei