BERLIN/KÖLN (dpa) — Die Reise­päs­se lagen lange Zeit unbeach­tet in den Schub­la­den. Nun stehen die Sommer­fe­ri­en an und die Nachfra­ge nach neuen Pässen ist groß. Etliche Kommu­nen reagie­ren darauf.

Wenige Wochen vor dem Beginn der Sommer­fe­ri­en wollen viele Bundes­bür­ger einen neuen Reise­pass bekom­men. Das Bundes­in­nen­mi­nis­te­ri­um berich­tet von einem aktuell sehr hohen Bestel­lauf­kom­men an Pässen.

Das sei vor allem auf die Locke­rung der coronabe­ding­ten Pande­mie-Beschrän­kun­gen zurück­zu­füh­ren, sagte ein Sprecher des Bundes­in­nen­mi­nis­te­ri­ums der Deutschen Presse-Agentur.

Als weite­ren Grund nannte er, dass für Reisen nach Großbri­tan­ni­en seit 2021 kein Perso­nal­aus­weis mehr akzep­tiert werde. «Zudem ist aufgrund der Wieder­ver­ei­ni­gung 1990 alle zehn Jahre mit eine