STUTTGART (dpa/lsw) — Baden-Württem­bergs Verkehrs­mi­nis­ter Winfried Hermann hat bei der Finan­zie­rung des geplan­ten 9‑Euro-Tickets Strei­chun­gen des Bundes an anderer Stelle beklagt. «Der Bundes­ver­kehrs­mi­nis­ter behaup­tet zwar, die Länder mit zusätz­li­chen 3,7 Milli­ar­den Euro auszu­stat­ten, dies trifft aber so nicht zu», sagte der Grünen-Politi­ker mit Bezug auf Minis­ter Volker Wissing (FDP) der «Schwä­bi­schen Zeitung» und der «Südwest Presse».

Von den 3,7 Milli­ar­den fließen 2,5 unmit­tel­bar in das durch den Bund beschlos­se­ne 9‑Euro-Monats­ti­cket und 1,2 Milli­ar­den Euro sollten das coronabe­ding­te Defizit zur Hälfte ausglei­chen, sagte Hermann. Dafür solle jetzt aber die im Koali­ti­ons­ver­trag beschlos­se­ne Erhöhung der Regio­na­li­sie­rungs