WIESBADEN (dpa) — Die Löhne sind zuletzt zwar teils deutlich gestie­gen, doch die Preis­spi­ra­le für Verbrauchs­gü­ter hat noch einmal ein ganz anderes Tempo. Real kommt in den Taschen der Arbeit­neh­mer immer weniger an.

Wegen der Infla­ti­on bleibt Arbeit­neh­mern in Deutsch­land weniger Geld in der Tasche — trotz deutlich steigen­der Löhne. Der Anstieg der Verbrau­cher­prei­se zehrte Zuwäch­se auf dem Gehalts­zet­tel im ersten Quartal mehr als auf, wie das Statis­ti­sche Bundes­amt am Montag mitteilte.

So legten zwar die Löhne einschließ­lich Sonder­zah­lun­gen in den ersten drei Monaten um 4 Prozent gemes­sen am Vorjah­res­zeit­raum zu. Aller­dings stiegen die Verbrau­cher­prei­se im selben Zeitraum um 5,8 Prozent. Unterm Strich gingen die Verdiens­te daher preis­be­rei