RAVENSBURG — „Gegen die Nacht können wir nicht ankämp­fen, aber wir können ein Licht anzün­den.“ Diese Worte von Franz von Assisi waren wie geschaf­fen für die Aktion „Hospiz­licht“ anläss­lich des Welthos­piz- und Pallia­tiv­ca­re-Tages am 8. Oktober. Das Hospiz Schus­sen­tal der St. Elisa­beth-Stiftung und die Hospiz­grup­pen Ravens­burg und Weingar­ten waren am Samstag mit einem Infostand auf dem Wochen­markt zugegen. Gegen eine kleine Geldspen­de ins golde­ne Sparschwein wurden ab 7 Uhr ein paar Hundert Kerzen verteilt an Passan­ten auf dem Gespinstmarkt.

Viele Markt­be­su­cher infor­mier­ten sich am Vorbei­ge­hen bei den Mitar­bei­ten­den der Hospiz­grup­pe Ravens­burg und des Hospi­zes Schus­sen­tal über diese Aktion. Und sie nahmen „Hospiz­lich­te“ mit, um sie am Abend daheim aus Solida­ri­tät mit sterbens­kran­ken Menschen anzuzün­den. Mit dieser Aktion sollte ein Zeichen der Solida­ri­tät gesetzt werden mit Schwer­kran­ken und Sterben­den, die sich daheim, in Klini­ken, Pflege­hei­men oder Hospi­zein­rich­tun­gen im Beisein ihrer Fasmi­li­en auf ihren Tod vorbe­rei­ten müssen.

Mit dem Licht der Kerze sollen sie daran erinnert werden, dass sie nicht allei­ne sind und auf die Unter­stüt­zung der Gesell­schaft zählen können. Hospiz- und Pallia­tiv­ar­beit ermög­licht Schwerst­kran­ken eine bestmög­li­che Lebens­qua­li­tät und beglei­tet ihre Famili­en, die mit dem nahen­den Tod eines Angehö­ri­gen umgehen lernen müssen.

Nach Einbruch der Dämme­rung flacker­ten deshalb am Samstag­abend in vielen Fenstern der Region Kerzen mit den trösten­den Worten des Heili­gen Franz. Bekannt­lich steht das Licht für die christ­li­che Hoffnung auf das ewige Leben. Damit sollte auch ein Beitrag zur Entta­