BAD WALDSEE — Große Freude vor dem neuen Senio­ren­zen­trum der Ziegler­schen in der Seiden­stra­ße: Auszu­bil­den­de der Firma HYMER haben den Bewoh­ne­rin­nen und Bewoh­nern fünf wunder­schö­ne Holzkrip­pen vorbei­ge­bracht. Gemein­sam mit drei Azubis überreich­te Daniel Schmid, Ausbil­der bei HYMER, die tolle vorweih­nacht­li­che Überra­schung an Julia­ne Hopffer, Einrich­tungs­lei­tung im Senio­ren­zen­trum der Ziegler­schen in Bad Waldsee, und an Joachim Dangel, Leiter Sozia­le Betreu­ung im Haus.

Eigent­lich lernen die jungen Menschen während ihrer Holzme­cha­ni­ker-Ausbil­dung beim großen Wohnwa­gen- und Wohnmo­bil­her­stel­ler ja, die Innen­ein­rich­tung für diese großen Fahrzeu­ge herzu­stel­len. In den letzten Wochen haben sie in ihrer Lehrwerk­statt zur Abwechs­lung an ganz anderen Produk­ten gehobelt, gesägt, gefräst und geschlif­fen: Sie haben in mehre­ren Arbeits­schrit­ten fünf schöne Holzkrip­pen für das Senio­ren­zen­trum der Ziegler­schen in Bad Waldsee gebaut, die künftig in den Wohnbe­rei­chen, in der Tages­pfle­ge und in der Cafete­ria ihren Platz finden werden. „Durch die wenigen Vorga­ben konnten die Azubis an diesem Projekt ihrer Kreati­vi­tät freien Lauf lassen und die Krippen nach ihren Vorstel­lun­gen planen und auch umset­zen. Dass die Krippen zudem einem guten Zweck zugute­kom­men, ist für alle Betei­lig­ten ein schönes Gefühl“, erklärt Uwe Klaiber vom HYMER- Bau- und Gebäudemanagement. 

„Wir freuen uns sehr über diese tolle Aktion und das Engage­ment der jungen Menschen für unsere Senio­rin­nen und Senio­ren! Die schönen Krippen schaf­fen eine wunder­ba­re weihnacht­li­che Atmosphä­re, die uns allen gerade in der aktuel­len Zeit sehr guttut“, sagt Julia­ne Hopffer. 

Geplant ist, dass die Senio­rin­nen und Senio­ren diese Krippen in den Tagen vor Weihnach­ten gemein­sam mit Joachim Dangel und weite­ren Betreu­ungs­kräf­ten noch indivi­du­ell mit Moos, Reis und Sternen gestal­ten und schmü­cken. „Solche Aktio­nen sind wichtig für die Erinne­rungs­pfle­ge und Biogra­fie­ar­beit unserer Senio­rin­nen und Senio­ren. Sie kommen ins Erzäh­len, Singen und manch­mal auch ins Beten und es werden Emotio­nen freige­setzt“, erklärt Joachim Dangel.