BIBERACH – Nach mehr als zwei Jahrzehn­ten ist Alfred Braig aus dem Gemein­de­rat verab­schie­det worden. Seit Oktober 1999 gehör­te er ununter­bro­chen dem Gremi­um an und wurde bei Kommu­nal­wah­len viermal wieder­ge­wählt. Braig war über die ganze Zeit Mitglied im Bauaus­schuss und im Hospi­tal­rat. Als Mann der FDP, die stets nur zu zweit oder zu dritt im Gemein­de­rat vertre­ten war, verlang­te es beson­de­res Engage­ment und eine ausdau­ern­de Hartnä­ckig­keit in der Sache, um sich in dem 32 Mitglie­der starken Gremi­um Gehör zu verschaffen.

Alfred Braig habe sich im Gemein­de­rat durch drei Eigen­schaf­ten ausge­zeich­net, sagte Erster Bürger­meis­ter Ralf Miller in seiner Rede zur Verab­schie­dung: Er habe sich stets als vernünf­tig, als konse­quent und als verläss­lich erwie­sen. Miller zitier­te Biber­achs berühm­tes­ten Sohn, Chris­toph Martin Wieland, um dem Phäno­men Braig näher zu kommen: „Und minder ist oft mehr.“ Dieses Zitat sei Braig a