BIBERACH — Rund 6.700 Menschen haben sich inzwi­schen im Kreis­impf­zen­trum Ummen­dorf gegen Covid-19 impfen lassen. Zusätz­lich wurden Mitar­bei­te­rin­nen und Mitar­bei­ter des Sana Klini­kums und des Rettungs­diens­tes geimpft. Die Impfun­gen in den statio­nä­ren Pflege­ein­rich­tun­gen im Landkreis Biber­ach über die Mobilen Impfteams des Zentra­len Impfzen­trums in Ulm und des Kreis­impf­zen­trums sollen bis Ende März abgeschlos­sen werden.

Nach wie vor ist der Impfstoff knapp. Im Kreis­impf­zen­trum wird deshalb nicht mit voller Auslas­tung gearbei­tet. Wöchent­lich werden ab sofort rund 2.600 Impfun­gen im Kreis­impf­zen­trum durch­ge­führt. Bei Vollaus­las­tung wären im Kreis­impf­zen­trum Ummen­dorf bis zu 750 Impfun­gen täglich an sieben Tagen die Woche, also 5.250 Impfun­gen pro Woche, möglich. Die Termin­frei­ga­be für das Kreis­impf­zen­trum erfolgt ab sofort täglich, nicht mehr ausschließ­lich montags ab 8 Uhr. Landrat Dr. Schmid: „Wir würden gerne und könnten, bei entspre­chen­der Verfüg­bar­keit des Impfstof­fes, wöchent­lich doppelt so viele Perso­nen impfen. Aller­dings sind uns aufgrund der Impfstoff­knapp­heit immer noch die Hände gebun­den. Das Land hat aller­dings ab April weiter steigen­de Impfstoff­men­gen angekün­digt. Entspre­chend werden wir auch unsere Impfka­pa­zi­tät im Kreis­impf­zen­trum ausbau­en. Ich kann Sie, liebe Bürge­rin­nen und Bürger, nur dazu ermun­tern, die Chance auf eine Impfung wahrzu­neh­men, wenn Sie an der Reihe sind. Die bei uns zugelas­se­nen Impfstof­fe sind sicher. Mithil­fe der Impfun­gen können wir hoffent­lich die Pande­mie in den Griff bekom­men und mit Zuver­sicht in die Zukunft blicken.“

Das Land hat für den Impfstoff Astra­Ze­ne­ca seit letzter Woche Änderun­gen bei der Impfprio­ri­sie­rung vorge­nom­men. Es sind weite­re Gruppen zu den bisher schon Impfbe­rech­tig­ten dazu genom­men. Dazu zählen Menschen im Alter von 18 bis einschließ­lich 64 Jahren, die unter anderem bestimm­te Vorer­kran­kun­gen haben, Lehre­rin­nen und Lehrer sowie Erzie­he­rin­nen und Erzie­her und Menschen, die enge Kontakt­per­so­nen einer Schwan­ge­ren oder bestimm­ter zu Hause gepfleg­ter Perso­nen sind. Bislang wurden im Landkreis Biber­ach 1.000 Impfdo­sen von Astra­Ze­ne­ca verimpft. „Jede Impfdo­se, die bei uns ankommt, wird auch verimpft. Es wurde bislang keine einzi­ge Impfstoff­do­se wegge­wor­fen und wir setzen auch alles daran, dass das so bleibt.“, berich­tet Gerd Romer aus dem Leitungs­team des Kreis­impf­zen­trums in Ummendorf.

Bis Ende März Impfun­gen in Pflege­ein­rich­tun­gen abgeschlossen

Bereits seit dem 7. Januar 2021 wird im Landkreis Biber­ach in den Alten- und Pflege­hei­men über Mobile Impfteams geimpft. „Bis Ende März sollen in allen statio­nä­ren Pflege­ein­rich­tun­gen im Landkreis die Impfun­gen abgeschlos­sen werden. Das beinhal­tet neben den vollsta­tio­nä­ren Pflege­hei­men auch die betreu­ten Wohnan­la­gen, die Tages­pfle­ge­ein­rich­tun­gen und die Pflege­wohn­ge­mein­schaf­ten. Ich bin sehr froh, dass wir mittler­wei­le diesen beson­ders gefähr­de­ten Perso­nen­grup­pen allen ein Impfan­ge­bot machen konnten. Im Anschluss daran hoffe ich, dass die Einrich­tun­gen der Einglie­de­rungs­hil­fe geimpft werden können.“, so Landrat Dr. Heiko Schmid. „Das ist nur möglich aufgrund der engen und guten Zusam­men­ar­beit zwischen dem DRK Biber­ach, dem DRK Ulm und dem Landrats­amt Biberach.“

Mobiles Impfteam des Kreis­impf­zen­trums hat Arbeit aufgenommen
Die Termi­nie­rung und Durch­füh­rung der Impfun­gen in den Pflege­ein­rich­tun­gen erfolg­te bislang durch das Zentra­le Impfzen­trum in Ulm. Aufgrund der zuneh­men­den Verfüg­bar­keit von Impfdo­sen hat ab heute (4. März 2021) darüber hinaus ein Mobiles Impfteam des Kreis­impf­zen­trums Ummen­dorf