Lindau (Boden­see) – Der Integra­ti­ons­bei­rat des Landkrei­ses Lindau (Boden­see) hat sich erstmals seit den Kommu­nal­wah­len in seiner neuen Zusam­men­set­zung über die Schwer­punkt­the­men in der laufen­den Amtszeit ausge­tauscht.

Diese sind beispiels­wei­se Alltags­ras­sis­mus und Antidis­kri­mi­nie­rungs­ar­beit, Ehren­amt als Chance sowie die politi­sche Wirkung des Integra­ti­ons­bei­ra­tes. Der Vorsit­zen­de Paolo Mura bedau­er­te, dass angesichts der Corona-Pande­mie eine persön­li­che Verab­schie­dung der ausge­schie­de­nen Mitglie­der des Kreis­tags aus dem Integra­ti­ons­bei­rat nicht möglich war und begrüß­te zugleich die neuen Mitglie­der im Gremi­um. Das Landkreis­gre­mi­um war sich einig, dass die Netzwerk­ar­beit mit Akteu­ren im Landkreis Lindau sehr wichtig ist, um gemein­sam die kriti­sche Wahrneh­mung zu stärken und dem Rassis­mus unter­schied­li­cher Art im Alltag entge­gen­zu­wir­ken. So werden auch weiter­hin Veran­stal­tun­gen und Projek­te mit Koope­ra­ti­ons­part­nern geplant, um die Zusam­men­ar­beit zwischen den Akteu­ren zu stärken und die Bürge­rin­nen und Bürger für die Thema­tik zu sensi­bi­li­sie­ren. Während der Sommer­zeit werden die Gremi­ums­mit­glie­der in Arbeits­grup­pen zusam­men­kom­men, um das weite­re Vorge­hen zu bespre­chen.