TUTTLINGEN — Der erste Stich ist getan: Nach einem gelun­ge­nen Spaten­stich für die neuen Produk­ti­ons­ge­bäu­de Take-Off (TO) 85 und 87 rollen jetzt die Bagger für den weite­ren Aushub an. Den symbo­li­schen Baube­ginn läute­ten Tuttlin­gens Landrat Stefan Bär, Tuttlin­gens Oberbür­ger­meis­ter Micha­el Beck, Neuhau­sens Bürger­meis­te­rin Marina Jung, Geschäfts­füh­re­rin Heike Reitze vom take-off Gewer­be­park, Vizeprä­si­dent Thomas Butsch von der Indus­trie- und Handels­kam­mer (IHK) Schwarz­wald-Baar-Heuberg sowie Firmen­chef Karl-Chris­ti­an Storz und Baupro­jekt-Manage­rin Irina Stock ein. Die Erwei­te­rung von KARL STORZ am Stand­ort in Neuhau­sen ob Eck geht damit in die nächs­te Runde.

Während der Ausbau des bereits bestehen­den Gebäu­des TO 83 von KARL STORZ weiter­hin in vollem Gange ist, starten nun auch die Baumaß­nah­men für die neuen Gebäu­de TO 85 und 87. „Mit der Erwei­te­rung unseres Stand­orts beken­nen wir uns klar zur Region Tuttlin­gen und inves­tie­ren in hoch moder­ne Arbeits­plät­ze für unsere Mitar­bei­te­rin­nen und Mitar­bei­ter. Aufgrund unseres anhal­ten­den, inter­na­tio­na­len Wachs­tums und der steigen­den Nachfra­ge stoßen wir bereits heute an unsere Kapazi­täts­gren­zen. Das Bauvor­ha­ben ist mit einem dreistel­li­gen Millio­nen­be­trag die größte Inves­ti­ti­on unserer Firmen­ge­schich­te. Unser Anspruch ist es, unsere Produk­te noch effizi­en­ter zu ferti­gen und umgehend an unsere Partner in der ganzen Welt liefern zu können“, erklärt Karl-Chris­ti­an Storz, CEO von KARL STORZ im Rahmen des Spatenstichs.

Ein harmo­ni­sches Zusammenspiel 

Die zwei hoch moder­nen Produk­ti­ons­ge­bäu­de werden auch unter Berück­sich­ti­gung nachhal­ti­ger Aspek­te errich­tet. So werden zum Beispiel großflä­chig Photo­vol­ta­ik­an­la­gen instal­liert und eine energie­ef­fi­zi­en­te Dämmung reali­siert. Die bereits im letzten Jahr gestar­te­ten Bauar­bei­ten am Westtor sollen im ersten Quartal 2023 abgeschlos­sen sein. Von hier aus wird es eine Anbin­dung an die beiden neuen Produk­ti­ons­hal­len geben. „Durch eine Brücke wird das westli­che Ende des Logis­tik­zen­trums direkt mit der Produk­ti­on verbun­den sein“, so Irina Stock, Manage­rin Baupro­jek­te bei KARL STORZ. Dieser Durch­gang wird aus einer Ebene für den Trans­port der Produk­te und aus einer Flure­be­ne für die Mitar­bei­te­rin­nen und Mitar­bei­ter bestehen.

Attrak­tiv von innen und außen

Vier Stock­wer­te und eine Fläche von insge­samt 34.000 Quadrat­me­tern sollen nach jetzi­gem Stand Ende 2024 einsatz­be­reit sein. „Wir stehen natür­lich auch mit den Nachbar­fir­men im Gewer­be­park im engen Austausch. Uns ist es wichtig ist, dass alle Betei­lig­ten abgeholt und infor­mier