KIEW (dpa) — Rund 2,5 Millio­nen Menschen leben in Kiew. Im ersten Sommer seit dem Kriegs­be­ginn pendelt die Haupt­stadt wie das ganze Land zwischen Gegen­sät­zen. In den Voror­ten ergibt sich derweil ein anderes Bild.

Wer dieser Tage durch Kiew geht, kann schnell verges­sen, dass Krieg herrscht. Sind die Kontrol­len mit Solda­ten, Panzer­sper­ren und Sandsack­ver­schlä­gen an den Stadt­gren­zen erst mal passiert, präsen­tiert sich die ukrai­ni­sche Haupt­stadt fast wie vor dem russi­schen Angriffskrieg.

Menschen flanie­ren durch die Straßen und essen Eis, in Cafés treffen sich Jung und Alt, in Parks spielen Kinder neben pickni­cken­den Eltern. Es scheint ein wenig so, als würden viele der rund 2,5 Millio­nen Kiewer die seit dem 24. Febru­ar anda