Tragi­scher Unfall in Haan: Ein Kind klettert vom Autorück­sitz nach vorne und löst offen­bar verse­hent­lich die Handbrem­se des gepark­ten Fahrzeugs. Ein 50-Jähri­ger gerät am Heck unter das Auto und wird eingeklemmt.

Ein 50-Jähri­ger ist in Haan bei Düssel­dorf am Samstag­abend unter tragi­schen Umstän­den unter ein rollen­des Auto geraten und noch an der Unfall­stel­le gestorben.

Zu dem Unglück ist es nach Angaben der Polizei und Feuer­wehr gekom­men, nachdem ein Kind offen­bar verse­hent­lich die Handbrem­se des gepark­ten Fahrzeugs gelöst hatte. Der Dreijäh­ri­ge und sein sechs Jahre alte Bruder waren zuvor von ihrem Vater (45) auf der Rückbank des Autos angeschnallt worden.

Danach unter­hielt sich der Vater neben dem Auto mit dem 50-Jähri­gen und einem weite­ren Mann. Während­des­sen schnall­ten sich beide Jungen wieder ab. Der Sechs­jäh­ri­ge verließ das Auto, der Dreijäh­ri­ge ist den Ermitt­lun­gen zufol­ge nach vorne geklet­tert und löste dabei offen­bar die Handbrem­se. Die drei Männer versuch­ten dann, das rollen­de Fahrzeug zu stoppen. Der 50-Jähri­ge geriet am Heck aus noch ungeklär­ter Ursache unter das Auto und wurde eingeklemmt.

Die Feuer­wehr hob dann den Angaben zufol­ge das Fahrzeug mit Hebekis­sen an und befrei­te das Unfall­op­fer. Trotz mehre­rer Reani­ma­ti­ons­ver­su­che sei der 50-Jähri­ge aber an seinen schwe­ren Verlet­zun­gen gestorben.