Im Kampf gegen die Corona-Pande­mie haben Bund und Länder eine härte­re Gangart verein­bart. Jedes Bundes­land setzt die Beschlüs­se aber nach eigenem Gutdün­ken um. Wie das in Baden-Württem­berg ausse­hen soll, wurde peu à peu verkün­det. Nun liegt das neue Regel­werk vor.

Nachts Wahlpla­ka­te kleben: ja. Kinder in die Kita schicken: nein. Demons­trie­ren gehen: ja. Klamot­ten shoppen: nein. Das baden-württem­ber­gi­sche Kabinett hat die neue Corona-Verord­nung beschlos­sen. Die darin enthal­te­nen Regeln zur Eindäm­mung der Pande­mie gelten größten­teils ab diesem Montag, wie die Landes­re­gie­rung in der Nacht zum Samstag mitteilte.

Baden-Württem­berg setzt damit überwie­gend die Beschlüs­se von Bund und Ländern vom Diens­tag um. Abwei­chun­gen wie eine mögli­che Öffnung von Grund­schu­len und Kitas ab dem 18. Januar — abhän­gig vom weite­ren Infek­ti­ons­ge­sche­hen — waren schon bekannt gegeben worden. Die Regie­rung hat zudem eine Liste mit Einrich­tun­gen und Aktivi­tä­ten veröf­fent­licht, die ab Montag geöff­net bezie­hungs­wei­se erlaubt bleiben — und was verbo­ten oder geschlos