Nach einem Protest von Klima-Aktivis­ten auf dem Amster­da­mer Flugha­fen Schip­hol hat die nieder­län­di­sche Polizei Dutzen­de Menschen festge­nom­men. Die Aktivis­ten der Gruppie­run­gen Green­peace und Extinc­tion Rebel­li­on hatten am Samstag nach Angaben der Polizei Privat­jets auf dem Flugha­fen­ge­län­de blockiert, berich­te­te die Nachrich­ten­agen­tur ANP.

Einige kette­ten sich offen­sicht­lich auch an Flugzeu­gen fest. Die Protest­ak­ti­on dauer­te trotz des Eingrei­fens der Polizei am Samstag­nach­mit­tag an.

Rund 500 Demons­tran­ten war es gelun­gen, unter anderem mit Fahrrä­dern auf das Flugha­fen­ge­län­de zu gelan­gen, während andere im Flugha­fen­ge­bäu­de für weniger Flüge ab Schip­hol und insbe­son­de­re gegen Privat­jets demons­trier­ten. Auch Anlie­ger des Airports, die sich gegen Fluglärm wehren, schlos­sen sich dem Protest im Flugha­fen an.

Wie Green­peace mitteil­te, hätten die Demons­tran­ten Privat­jets am Start in Schip­hol gehin­dert. Mit einer Sitzblo­cka­de unter einem Flieger etwa blockier­ten rund zwei Dutzend Aktivis­ten einen auf seiner Parkpo­si­ti­on stehen­den Jet. «Wir fordern weniger Flüge, mehr Züge und ein Verbot von unnöti­gen Kurzstre­cken­flü­gen und Privat­jets», sagte Dewi Zloch von Green­peace in den Niederlanden.

Klebe-Aktion im Prado in Madrid

In der spani­schen Haupt­stadt Madrid kam es am Samstag erneut zu einem Protest in einem Kunst­mu­se­um. Zwei Klima-Aktivis­ten klebten sich im Prado an die Rahmen zweier berühm­ter Bilder des spani­schen Meisters Francis­co de Goya. Auf die Wand zwischen den Gemäl­den «Die nackte Maja» und «Die beklei­de­te Maja» schrie­ben sie «+ 1,5 C», wie auf Video­bil­dern