KARLSRUHE (dpa) — Nach einem Urteil im Mai will eine Komman­deu­rin der Bundes­wehr mit einer Verfas­sungs­be­schwer­de ein Grund­satz­ur­teil errei­chen. Dabei geht es um das Recht auf sexuel­le Selbstbestimmung.

Eine hochran­gi­ge Bundes­wehr-Komman­deu­rin will nach Kritik an einem Eintrag auf einem Dating-Portal vor dem Bundes­ver­fas­sungs­ge­richt für das Recht auf sexuel­le Selbst­be­stim­mung kämpfen. Die Gesell­schaft für Freiheits­rech­te (GFF), die sie dabei ebenso unter­stützt wie der Verein QueerBw, will nach Angaben vom Freitag mit der Verfas­sungs­be­schwer­de ein Grund­satz­ur­teil errei­chen, «das die sexuel­le Selbst­be­stim­mung als Ausprä­gung des allge­mei­nen Persön­lich­keits­rechts stärkt». Zuvor hatte das Fachma­ga­zin «Legal Tribu­ne Online» berich­tet. Bis wann das obers­te deutsche Gericht in Karls­ru­he darüber entschei­det, ist offen.

Hinter­grund ist eine Entschei­dung des Bundes­ver­wal­tungs­ge­richts vom Mai, wonach Offizie­rin Anasta­sia Biefang ihren priva­ten Auftritt bei Tinder z