Lockern, Lockdown, Lockern, Lockdown. Der Kurs von Minis­ter­prä­si­dent Kretsch­mann in der Krise schwankt zwischen Bremsen und Beschleu­ni­gen. Gerade da alle Zeichen auf Öffnung stehen, gibt er erneut den Mahner.

STUTTGART (dpa/lsw) — Monate­lang warb Winfried Kretsch­mann bei den Bürgern um Diszi­plin, Eigen­ver­ant­wor­tung und um Verständ­nis für stren­ge Einschrän­kun­gen. Der Staat könne in einer solchen Situa­ti­on nur pater­na­lis­tisch sein, sagte er etwa in einem Inter­view. Da klingen seine Sätze von Diens­tag fast nach Resigna­ti­on. «Die Leute machen was sie wollen», sagte er mit Blick auf Einkaufs­tou­ris­ten. «Die suchen Lücken und die haben Zeit und was weiß ich.» Weil die Bayern die Baumärk­te diese Woche geöff­net hätten, müsse er eben nun mitzie­hen, weil die Shopper sonst über die Grenz