KIEW (dpa) — In russi­schen Städten sind bei neuen Protes­ten gegen Moskaus Krieg in der Ukrai­ne Hunder­te Menschen festge­nom­men worden. Und der ukrai­ni­sche Präsi­dent hat einen Rat für die Angrei­fer. Ein Überblick.

Nach neuen Protes­ten gegen die in Russland laufen­de Teilmo­bil­ma­chung für den Krieg in der Ukrai­ne hat der ukrai­ni­sche Präsi­dent Wolodym­yr Selen­skyj Moskaus Kämpfer zum Aufge­ben aufgefordert.

Es sei besser, die Einbe­ru­fung zum Dienst abzuleh­nen, als auf fremder Erde als Kriegs­ver­bre­cher zu sterben, sagte Selen­skyj in seiner am Samstag­abend veröf­fent­lich­ten Video­bot­schaft in russi­scher Sprache. Zugleich bot er an, dass sich russi­sche Solda­ten freiwil­lig in Kriegs­ge­fan­gen­schaft begeben könnten. Dort würden sie zivili­siert behandelt.

Der Staats­chef wandte sich damit schon zum zweiten Mal in dieser Woche auf Russisch an die Nachbarn — gegen die «verbre­che­ri­sche Mobili­sie­rung». Mit Blick auf die hohen Strafen für Fahnen­flüch­ti­ge in