KIEW/ISTANBUL (dpa) — Russland stoppt die Verein­ba­rung für ukrai­ni­sche Getrei­de­ex­por­te — die drei anderen Partner UN, Türkei und Ukrai­ne machen einfach ohne Russen weiter. Wie wird Moskau reagie­ren? Die News im Überblick.

Die Getrei­de­ex­por­te aus der Ukrai­ne über das Schwar­ze Meer sollen weiter­lau­fen, obwohl Russland das siche­re Geleit für die Frach­ter aufge­kün­digt hat. Darauf haben sich die Delega­tio­nen der Verein­ten Natio­nen, der Türkei und der Ukrai­ne geeinigt, wie das Koordi­nie­rungs­zen­trum in Istan­bul mitteil­te. Die russi­sche Delega­ti­on in dem Zentrum sei von dem Ergeb­nis infor­miert worden.

Am Montag sollen demnach zwölf Schif­fe durch den festge­leg­ten Seekor­ri­dor aus der Ukrai­ne in Richtung Istan­bul fahren, vier Schif­fe fahren in Gegen­rich­tung. Unklar ist, wie Russland auf diesen fortge­setz­ten Schiffs­ver­kehr reagie­ren wird.

Auch die bisher von allen vier Partei­en gemein­sam in Istan­bul durch­ge­führ­ten Kontrol­len der Frach­ter sollen weiter­ge­hen. Für Montag sollen die UN und die Türkei zehn Teams stellen, um 40 warten­de Schif­fe abzufer­ti­gen. Die Ukrai­ner seien einver­stan­den, die Russen seien in Kennt­nis gesetzt worden, hieß es von den Verein­ten Nationen.

«Die Ukrai­ne wird von ihrer Seite alles tun, damit die Initia­ti­ve zum Getrei­de­ex­port weiter funktio­niert», sagte der ukrai­ni­sche Präsi­dent Wolodym­yr Selen­skyj in seiner Video­an­spra­che am Sonntag.

Russland sprach am S