KIEW/MOSKAU (dpa) — Die Ukrai­ner rücken weiter auf Cherson vor. Noch ist die Großstadt nicht komplett zurück unter ihrer Kontrol­le. Dennoch nennt Präsi­dent Selen­skyj das Gesche­hen bereits «histo­risch». Die News im Überblick.

Nach dem Abzug der russi­schen Solda­ten hat der ukrai­ni­sche Präsi­dent Wolodym­yr Selen­skyj von einem weite­ren Vorrü­cken der eigenen Truppen auf die Gebiets­haupt­stadt Cherson im Süden des Landes berich­tet. «Heute ist ein histo­ri­scher Tag», sagte Selen­skyj in seiner tägli­chen Video­an­spra­che. Zugleich muss sein Land das gerade erst zurück­er­ober­te Gebiet bereits gegen neue russi­sche Angrif­fe verteidigen.

Die EU will unter­des­sen den vom Krieg schwer betrof­fe­nen ukrai­ni­schen Fracht­ver­kehr finan­zi­ell unter­stüt­zen. Angesichts einer drohen­den Nahrungs­mit­tel­knapp­heit rufen die Verein­ten Natio­nen Länder weltweit dazu auf, Hinder­nis­se für den Export von Dünge­mit­teln aus Russland zu besei­ti­gen. Russland wieder­um belegt weite­re 200 US-Ameri­ka­ner mit Einrei­se­ver­bo­ten. Samstag ist der 262. Tag des Krieges.

Selen­skyj: Menschen in Cherson haben Ukrai­ne nie aufgegeben