KIEW (dpa) — Die Freude der Ukrai­ne über eine EU-Perspek­ti­ve wird getrübt von weite­ren russi­schen Vorstö­ßen bei Kämpfen im Osten des Landes. Die Ereig­nis­se im Überblick.

Die Ukrai­ne kann sich als frisch­ge­ba­cke­ner EU-Beitritts­kan­di­dat Hoffnun­gen auf eine Zukunft im gemein­sa­men Europa machen. Zugleich aber wird die militä­ri­sche Lage im östli­chen Gebiet Luhansk für die ukrai­ni­sche Armee immer brenzliger.

Russi­sche Truppen kämpfen sich vor und versu­chen, die strate­gisch wichti­ge Stadt Lyssyt­schansk einzu­kes­seln. Aus den USA kommen zusätz­li­che wichti­ge Waffen wie Mehrfach­ra­ke­ten­wer­fer-Artil­le­rie­sys­te­me und Patrouillenboote.

Selen­skyj: EU-Kandi­da­ten­sta­tus für Ukrai­ne historisch

Der ukrai­ni­sche Präsi­dent Wolodym­yr Selen­skyj würdig­te den EU-Kandi­da­ten­sta­tus für sein Land als einen histo­ri­schen Moment. «Die Zukunft der Ukrai­ne liegt in der EU», beton­te er nach der Entschei­dung der Staats- und Regie­rungs­chefs der EU beim Gipfel in Brüssel. Zugleich sei dies aktuell der größte mögli­che Schritt zur Stärkung Europas, «während der russi­sche Krieg unsere Fähig­keit auf die Probe stellt, Freiheit und Einheit zu wahren.

Selen­skyj hatte sich in den vergan­ge­nen Monaten massiv für eine Beitritts­