WEINGARTEN (dpa/lsw) — Wegen der angespann­ten Corona-Lage haben viele Kirchen­ge­mein­den ihre Krippen­spie­le an Heilig­abend ins Freie verlegt. So führten im oberschwä­bi­schen Weingar­ten etwa zehn Kinder die Weihnachts­ge­schich­te nicht in der Basili­ka, sondern auf der Treppe davor auf. «Dort kann der nötige Abstand zwischen den einzel­nen Besuchern einge­hal­ten werden», sagte die katho­li­sche Gemein­de­re­fe­ren­tin Monika Gröber. In der Basili­ka sei wegen einer Baustel­le derzeit noch weniger Platz für Besucher als sonst.

Der Vorplatz der Barock-Kirche aus dem 18. Jahrhun­dert eigne sich aber «klasse als Kulis­se», sagte Gröber. Zudem sei ein Gottes­dienst im Freien nieder­schwel­li­ger für kirchen­fer­ne Besucher. «Aller­dings ist man natür­lich auch dem Wetter ausge­lie­fert», sagte Gröber. Davon lasse man sich aber nicht abhal­ten: «Der Gottes­dienst findet bei jedem Wetter statt.» Das Krippen­spiel sei wichtig, «weil so auch den Kindern die Weihnachts­bot­schaft leich­ter übermit­telt werden kann».