Deutsch­land impft — doch aus Sicht vieler Exper­ten könnte es schnel­ler voran­ge­hen. Im Zentrum der Kritik: Gesund­heits­mi­nis­ter Jens Spahn. Die Linke will, dass er sich im Bundes­tag erklärt.

Rund eine Woche nach Beginn der Corona-Impfun­gen in Deutsch­land wächst die Kritik an der Strate­gie der Bundesregierung.

Ein Mitglied der Natio­na­len Akade­mie der Wissen­schaf­ten Leopol­di­na warf der großen Koali­ti­on schwe­re Versäum­nis­se bei der Beschaf­fung des Impfstoffs vor.

Auch SPD-Gesund­heits­po­li­ti­ker Karl Lauter­bach sieht deutli­che Defizi­te. SPD-Frakti­ons­vi­ze Dirk Wiese griff den Gesund­heits­mi­nis­ter scharf an: «Ich bin derzeit schon entsetzt über Jens Spahn», sagte er t‑online. Der CDU-Politi­ker müsse «endlich seinen Aufga­ben nachkom­men und die offen­sicht­li­chen Proble­me unver­züg­lich in den Griff bekommen».

Das Robert Koch-Insti­tut teilte am Samstag mit, inzwi