STUTTGART — Das Landes­ka­bi­nett hat gestern (15. Dezem­ber) die Verlän­ge­rung und Auswei­tung weite­rer Hilfs­pro­gram­me zur Unter­stüt­zung von Unter­neh­men, Einzel­han­del, Start-ups und Soloselb­stän­di­gen in der Corona-Krise beschlos­sen. Damit können einige Landes­hil­fen auch über 2020 hinaus bis Juni 2021 beantragt werden. 

„Viele mittel­stän­di­sche Unter­neh­men müssen aktuell weiter­hin massi­ve Liqui­di­täts­eng­päs­se überbrü­cken. Die wirtschaft­li­chen Auswir­kun­gen der Corona-Pande­mie werden uns alle noch einige Monate beglei­ten. Deshalb verlän­gern wir unsere Program­me – ebenso wie der Bund – bis zum 30. Juni 2021“, erklär­te Wirtschafts­mi­nis­te­rin Dr. Nicole Hoffmeis­ter-Kraut angesichts der Kabinettsbeschlüsse.

„Start-up BW Pro-Tect“ wird verlän­gert und aufgestockt
Das Hilfs­pro­gramm „Start-up BW Pro-Tect“ für krisen­ge­schüt­tel­te Start-ups wird bis 30. Juni 2021 verlän­gert und zudem um fünf Millio­nen Euro aufge­stockt. Damit stehen für das Programm nun insge­samt 30 Millio­nen Euro an Landes­mit­teln bereit. „Start-ups werden durch die Corona-Pande­mie noch stärker als andere Unter­neh­men in eine schwie­ri­ge Lage gebracht, denn sie sind beson­ders häufig auf Fremd­ka­pi­tal angewie­sen“, erklär­te Hoffmeis­ter-Kraut. Die Inves­to­ren seien in der Corona-Krise jedoch zurück­hal­ten­der gewor­den und Finanzierungsrunden
blieben aus.

„Der Schritt vom Proto­typ zum Markt­ein­tritt bedeu­tet unter norma­len Umstän­den oftmals schon für viele gute Geschäfts­ideen das Ende. Bedingt durch die Pande­mie verschärft sich die Situa­ti­on. Unser Programm setzt hier an, um Liqui­di­täts­eng­päs­se bis zur nächs­ten Finan­zie­rungs­run­de zu überbrü­cken.“ Es sei das Ziel der L