BIBERACH — Äpfel, Birnen, Quitten, Walnüs­se — die diesjäh­ri­ge Ernte der heimi­schen Streu­obst­be­stän­de hat Hochsai­son. Um priva­te Streu­obst­wie­sen­be­sit­ze­rin­nen und Streu­obst­wie­sen­be­sit­zer zu unter­stüt­zen, bietet der Landkreis Biber­ach Hilfe­stel­lung zur Bio-Zerti­fi­zie­rung. Durch örtli­che Bünde­lung und jährli­che Organi­sa­ti­on der Kontrol­len sollen Syner­gie­ef­fek­te erzielt werden, um die anfal­len­den Kosten für jeden Einzel­nen zu begrenzen.

Anders als im letzten Jahr, ist die diesjäh­ri­ge Ernte­men­gen wieder um ein vielfa­ches höher. Dies lässt die Preise sinken. So lohnt es sich seit vielen Jahren wirtschaft­lich kaum mehr die Äpfel aufzu­sam­meln und sich um die Bäume zu kümmern. Um das Bewirt­schaf­ten und die Pflege der Streu­obst­wie­sen wieder attrak­ti­ver zu machen, lohnt sich unter Umstän­den die Bio-Zertifizierung.

Auf dem Großteil der Streu­obst­wie­sen wird das Obst ohne Einsatz von Pflan­zen­schutz­mit­teln produ­ziert. Durch die Umstel­lung auf den ökolo­gi­schen Anbau erhal­ten die Obstbau­ern für einen Doppe