BIBERACH — Ein Baum kann über sein Leben beträcht­li­che Mengen CO2 binden. Zum Tag der Deutschen Einheit betei­ligt sich der Landkreis Biber­ach mit „Mein Baum fürs Land“ an der bundes­wei­ten Aktion „Einheits­bud­deln“. Um den Wald zu erhal­ten und ihn fit für den Klima­wan­del zu machen, haben Mitar­bei­te­rin­nen und Mitar­bei­ter zusam­men mit Landrat Dr. Heiko Schmid an der Aktion teilge­nom­men. Gemein­sam wurden im kreis­ei­ge­nen Wald bei Sommers­hau­sen 50 Tulpen­bäu­me gepflanzt.

Der Tulpen­baum stammt aus Ameri­ka. Er wird in Deutsch­land als Park- und Zierbaum angepflanzt und vor allem wegen seiner Herbst­fär­bung geschätzt. In Deutsch­land gewin­nen „exoti­sche“ fremd­län­di­sche Baumar­ten wie der Tulpen­baum angesichts des Klima­wan­dels zuneh­mend Bedeu­tung in der Forst­wirt­schaft.

Die Wälder haben aufgrund des Wasser­man­gels und der Dürre der letzten Jahre sehr gelit­ten. Die geschwäch­ten Bäume starben direkt oder durch den Befall von Schäd­lin­gen mitun­ter großflä­chig ab. Die aktuel­len Entwick­lun­gen müssen wohl als eine Folge des Klima­wan­dels angese­hen werden.