HAMBURG (dpa) — Ein Ende der Preis­er­hö­hungs-Welle in Super­märk­ten und bei Discoun­tern ist einer aktuel­len Studie zufol­ge nicht in Sicht. Im Gegen­teil: Das Schlimms­te könnte noch kommen.

Die Menschen in Deutsch­land müssen für Lebens­mit­tel in den nächs­ten Monaten wahrschein­lich noch einmal deutlich mehr bezahlen.

«In Deutsch­land dürften die Preise im Lebens­mit­tel­ein­zel­han­del 2022 um mehr als 10 Prozent anzie­hen», fasste der Handels­ex­per­te Auréli­en Dutho­it vom Kredit­ver­si­che­rer Allianz Trade das Ergeb­nis einer aktuel­len Studie zusam­men. Umgerech­net entspre­che das durch­schnitt­lich 250 Euro Mehrkos­ten im Jahr pro Kopf.

Trotz der jüngs­ten Preis­stei­ge­run­gen seien die Preise im Lebens­mit­tel­ein­zel­han­del weit davon entfernt, den tatsäch­li­chen Preis­an­stieg bei Lebens­