BIBERACH – Carolin Ehrin­ger hat zum 1. August die Leitung des Amts für Liegen­schaf­ten und Wirtschafts­för­de­rung bei der Stadt­ver­wal­tung Biber­ach übernom­men. Die 43-Jähri­ge war bislang Sachge­biets­lei­te­rin für den Bereich Sport und Bäder bei der Stadt Ulm. Der Gemein­de­rat hatte sie Mitte Mai zur Nachfol­ge­rin von Irene Emmel gewählt. 

Auf ihrer neuen Stelle in Biber­ach erwar­tet Carolin Ehrin­ger ein vielfäl­ti­ges und heraus­for­dern­des Aufga­ben­ge­biet. Das Amt für Liegen­schaf­ten und Wirtschafts­för­de­rung verant­wor­tet den gesam­ten Grund­stücks­ver­kehr, die Grund­stücks­ver­wal­tung, die Förde­rung und Betreu­ung des Wirtschafts­stand­or­tes sowie das Stadt­mar­ke­ting der Stadt Biberach. 

Ein beson­de­rer Schwer­punkt ihrer Tätig­keit wird auf Grund­stücks­ver­hand­lun­gen liegen, wobei ihr der Umstand entge­gen­kommt, dass ihr Vater Landwirt war: „Ich komme selbst vom Land und weiß, wie Menschen hier denken. Ich kann mit ihnen verhan­deln und möchte, dass sich am Ende keine Seite über den Tisch gezogen fühlt.“ In Bezug auf die Wirtschaft ist ihr wichtig, dass diese einen verläss­li­chen Partner in der Verwal­tung hat und indivi­du­ell auf die verschie­de­nen Bedürf­nis­se der Betrie­be und Unter­neh­men einge­gan­gen wird: „Nach 20 Jahren bei der Stadt Ulm bin ich bereit für eine neue beruf­li­che Heraus­for­de­rung. Biber­ach ist eine sehr schöne Stadt mit viel Entwicklungspotenzial.“ 

Biber­ach ist für Ehrin­ger kein Neuland: 1998 hat sie am Pesta­loz­zi-Gymna­si­um in Biber­ach Abitur gemacht und anschlie­ßend an der Fachhoch­schu­le Kehl Verwal­tungs­wis­sen­schaf­ten studiert. Ihre beruf­li­che Laufbahn begann dann 2002 bei der Stadt Ulm in der Abtei­lung Bildung und Sport als Sachbe­ar­bei­te­rin Sport­ver­an­stal­tun­gen und Sport­stät­ten­ver­wal­tung, ehe sie 2008 die Sachge­biets­lei­tung für den Bereich Sport und Bäder übernahm. 

Ihr künfti­ger Vorge­setz­ter, Erster Bürger­meis­ter Ralf Miller, freut sich über die zügige Beset­zung dieser für die Stadt­ver­wal­tung so wichti­gen Stelle: „Frau Ehrin­ger ist boden­stän­dig und kommu­ni­ka­tiv – wichti­ge Voraus­set­zun­gen für ihr künfti­ges Aufga­ben­ge­biet. Im Bewer­bungs­ver­fah­ren hat sie zudem gezeigt, dass sie große fachli­che Kompe­tenz mitbringt und sich auch in schwie­ri­gen Situa­tio­nen behaup