MANNHEIM (dpa/lsw) — Mannheim schaf­fe es sonst selten auf die Reise­Bucket­List, weiß der neue «Marco Polo»-Trendguide für 2023 auch selbst. Doch er hat Gründe, warum er die Stadt fürs kommen­de Jahr empfiehlt.

Nach Mannheim kommt man mit einem weinen­den Auge, von dort geht man aber auch mit einem weinen­den Auge. Der Spruch will sagen, dass die Quadra­te­stadt oft unter­schätzt werde und sich nach einiger Zeit als lebens- und liebens­wer­te Metro­po­le entpup­pe. Der eher als Indus­trie­stadt mit hoher Arbeits­lo­sig­keit bekann­ten Kommu­ne wird jetzt größe­re Aufmerk­sam­keit zuteil: Im neuen «Marco Polo»-Trendreiseführer «Wohin geht die Reise? — Die besten Ziele für 2023» heißt es: «2023 ist das Jahr, in dem man Mannheim besuchen sollte.» Das Buch von MairDu­mont, der größten deutschen Reise­ver­lags­grup­pe mit Sitz in Ostfil­dern bei Stutt­gart, will 40 spannen­de Reise­trends und ‑ziele fürs kommen­de Jahr vorstellen.

«Monnem» als das dabei vielleicht überra­schends­te Ziel ist in erster Linie wegen der Bundes­gar­ten­schau (14. April bis 08. Oktober 2023) auser­ko­ren worden. Buga k