STUTTGART (dpa/lsw) — Maschi­nen­bau­er machten in der Vergan­gen­heit sehr gute Geschäf­te mit China. In letzter Zeit ist aber einiges ins Rutschen gekom­men, was auch der Branche im Südwes­ten Sorgen­fal­ten auf die Stirn treibt. Die Suche nach Alter­na­ti­ven hat längst begonnen.

Für die Maschi­nen­bau­er im Südwes­ten ist China weiter sehr wichtig — die Branche blickt aber mit Sorge auf die dorti­gen Entwick­lun­gen und versucht, neue Märkte zu finden. Die Ziele der chine­si­schen Führung, Taiwan bis 2027 zu integrie­ren, müsse man sehr ernst nehmen, sagte der Vorsit­zen­de des Maschi­nen­bau­ver­bands VDMA in Baden-Württem­berg, Mathi­as Kammül­ler, der Deutschen Presse-Agentur. «Das wäre der Worst Case, wenn es so käme.» Kurzfris­tig gehe er aber nicht davon aus, dass sich die Bezie­hun­gen erheb­lich verschlechtern.

China ist für die Maschi­nen­bau­er in Baden-Württem­berg, die sich am Mittwoch zu einer Mitglie­der­ver­samm­lung mit Gästen aus der Politik in Fellbach treffen, das zweit­wich­tigs­te Export­land nach den USA. Vor allem High-Tech-Maschi­nen seien in China nach wie vor stark gefragt, so Kammül­ler, der Gesell­schaf­ter und Vorstand beim Laser­spe­zia­lis­ten Trumpf ist. Im mittle­ren Segment hinge­gen seien die Chine­sen schon sehr viel wettbe­werbs­fä­hi­ger. «Da tun sich v