Die Masken­pflicht zum Auftakt des Schul­jah­res ist Teil des Hygie­nekon­zep­tes, mit dem der Regel­be­trieb an den Schulen auch in der Pande­mie aufrecht erhal­ten werden soll. Dazu gehört, dass zur Minimie­rung der Anste­ckungs­ri­si­ken zudem in den Gebäu­den und überall dort, wo kein Mindest­ab­stand von 1,5 Metern einge­hal­ten werden kann, eine Pflicht zum Tragen des Mund-Nase-Schut­zes gibt.

Sollte in einer Region auch nach den neun Tagen hohe Fallzah­len geben, kann die Masken­pflicht im Unter­richt auch regio­nal begrenzt verlän­gert oder neu verhängt werden. Ziel sei es, den Regel­un­ter­richt auch in der Krise bestmög­lich aufrecht zu erhal­ten. «Wir wollen wieder Schule haben in Bayern», sagte Söder.

Formell wird Bayern sein Schul­kon­zept in der Kabinetts­sit­zung am Diens­tag beschlie­ßen. Da an dem Bildungs­gip­fel in der Staats­kanz­lei auch Kultus­mi­nis­ter Micha­el Piazo­lo (Freie Wähler) teilge­nom­men hatte, ist die Zustim­mung in der Koali­ti­on sicher.

Der Freistaat geht damit im Kampf gegen das Corona-Infek­tio­nen einen ähnli­chen Weg wie Nordrhein-Westfa­len. Auch hier hatte nach den Ferien für sogar 14 Tage eine Masken­pflicht im Unter­richt an weiter­füh­ren­den Schulen gegol­ten. Nachdem im bevöl­ke­rungs­reichs­ten Bundes­land die Fallzah­len entge­gen dem Bundes­trend jüngst rückläu­fig waren, endete die Masken­pflicht im Unter­richt an diesem Montag.

In Bayern gilt wegen der Pande­mie generell eine Masken­pflicht in öffent­li­chen Verkehrs­mit­teln und an allen Orten, an denen der Mindest­ab­stand von 1,5 Metern nicht einge­hal­ten werden kann. Verstö­ße werden mit 250 Euro und im Wieder­ho­lungs­fall mit 500 Euro geahn­det. Der Freistaat setzt zur Präven­ti­on der Infek­ti­on neben Masken auch auf umfang­rei­che Tests.