Über zwei Millio­nen Menschen in Deutsch­land haben sich offizi­ell mit dem Virus infiziert. Die tatsäch­li­che Gesamt­zahl dürfte noch deutlich höher liegen, da viele Infek­tio­nen nicht erkannt werden.

In Deutsch­land haben sich seit Ausbruch der Corona-Pande­mie bereits mehr als zwei Millio­nen Menschen mit dem Virus infiziert.

Die Gesund­heits­äm­ter melde­ten dem Robert Koch-Insti­tut (RKI) 22.368 neue Corona-Infek­tio­nen binnen 24 Stunden, wie das RKI bekannt gab. Damit stieg die Zahl der seit Beginn der Pande­mie bekannt­ge­wor­de­nen Fälle auf 2.000.958 (Stand: 15.01., 00.00 Uhr).

Außer­dem wurden 1113 neue Todes­fäl­le inner­halb von 24 Stunden verzeich­net. Der bishe­ri­ge Höchst­stand von 1244 neuen Todes­fäl­len war am Donners­tag erreicht worden. Bei den binnen 24 Stunden regis­trier­ten Neuin­fek­tio­nen war mit 33.777 am 18. Dezem­ber der höchs­te Wert gemel­det worden — darin waren jedoch 3500 Nachmel­dun­gen enthal­ten. Grund­sätz­lich ist die Inter­pre­ta­ti­on der Daten momen­tan noch etwas schwie­rig, weil um den Jahres­wech­sel herum Corona-Fälle laut RKI verzö­gert entdeckt, erfasst und übermit­telt wurden.

Die Zahl der binnen sieben Tagen an die Gesund­heits­äm­ter gemel­de­ten Neuin­fek­tio­nen pro 100.000 Einwoh­ner (Sieben-Tage-Inzidenz) lag am Freitag­mor­gen bei 146,1. Ihr bishe­ri­ger Höchst­stand war am 22. Dezem­ber mit 197,6 erreicht worden. Die Unter­schie­de zwischen den Bundes­län­dern sind jedoch aktuell enorm: Die höchs­ten Inziden­zen haben Thürin­gen mit 287,6 und Sachsen mit 274,1. Den niedrigs­ten Wert hat Bremen mit 78,7.

In den vergan­ge­nen Tagen sei die Zahl der regis­trier­ten Neuin­fek­tio­nen wieder angestie­gen, hieß es im RKI-Lagebe­richt vom Donners­tag­abend. O