Leutkirch — Im Bereich Kreis­ver­kehr „Neue Welt“ wurden diese Woche die Kanten der „Auffahr­zo­nen“ von den Radschutz­strei­fen auf der Fahrbahn in Richtung Geh- und Radweg abgeflacht. Damit wird die Sicher­heit für Radfah­rer verbes­sert.

In der Wange­ner Straße gibt es in beiden Fahrt­rich­tun­gen für Radler einen „Bypass“, um den Kreis­ver­kehr zu umfah­ren. Diese Lösung wird von Radfah­rern als sehr gut empfun­den und gerne befah­ren. Aller­dings hatten die „Auffahr­zo­nen“ bisher relativ hohe Kanten und boten damit beson­ders bei Nässe ein gewis­ses Unfall­ri­si­ko. Mit einer Spezi­al­ma­schi­ne wurden die Kanten nun unter der Regie städti­schen Bauhofs abgeflacht, wodurch ein Auffah­ren erleich­tert wird.

„Es ist wieder ein kleiner aber wichti­ger Schritt zu mehr Verkehrs­si­cher­heit für den Fahrrad­ver­kehr“, so Micha­el Krumböck, Radver­kehrs­be­auf­trag­ter der Stadt­ver­wal­tung Leutkirch.

Im Rahmen von „verkehrs­po­li­ti­schen Radtou­ren“ werden von der Stadt­ver­wal­tung und Mitglie­dern des Gemein­de­rats gemein­sam mit Mitglie­dern des VCD Leutkirch (Verkehrs­club Deutsch­land e.V.) regel­mä­ßig Gefah­ren­stel­len und Verkehrs­füh­run­gen für Radfah­rer in Leutkirch unter die Lupe genom­men. An vielen Stellen konnten so in den letzten Jahren Verbes­se­run­gen erreicht werden. Damit wurde der Radver­kehr in Leutkirch siche­rer und damit auch attrak­ti­ver.