BERLIN (dpa) — Es liege ihm fern, Ukrai­ne-Flücht­lin­ge, die mit einem «harten Schick­sal» konfron­tiert seien, zu kriti­sie­ren, beteu­ert der CDU-Chef. Die SPD nimmt Merz das nicht ab — und sieht Paral­le­len zur AfD.

CDU-Chef Fried­rich Merz hat sich für seine Wortwahl eines «Sozial­tou­ris­mus» von Ukrai­ne-Flücht­lin­gen entschul­digt. «Wenn meine Wortwahl als verlet­zend empfun­den wird, dann bitte ich dafür in aller Form um Entschul­di­gung», twitter­te Merz.

Zu seinen Äußerun­gen über die Flücht­lin­ge aus der Ukrai­ne gebe es viel Kritik, erklär­te Merz und ergänz­te: «Ich bedau­re die Verwen­dung des Wortes “Sozial­tou­ris­mus”. Das war eine unzutref­fen­de Beschrei­bung eines in Einzel­fäl­len zu beobach­ten­den Problems.»

Merz schrieb, sein Hinweis «galt ausschließ­lich der mangeln­den Regis­trie­rung der Flücht­lin­ge. Mir lag und liegt es fern, die Flücht­lin­ge aus der Ukrai­ne, die mit einem harten Schick­sal konfron­tiert sind, zu kritisieren.»

Umstrit­te­