Beim Alkohol­test eines 42 Jahre alten Mannes im oberfrän­ki­schen Landkreis Hof war der Wert so hoch, dass das Messge­rät diesen erst gar nicht mehr anzei­gen konnte. Das Testge­rät signa­li­sier­te das Errei­chen der Messbe­reichs­gren­ze, wie die Polizei am Donners­tag mitteil­te. Dies entspre­che dem «unglaub­li­chen Wert» von mindes­tens fünf Promille.

Die 56 Jahre alte Lebens­ge­fähr­tin des Mannes hatte die Polizei zu Hilfe gerufen, nachdem er sie bedroht sowie belei­digt habe. Beim Eintref­fen der Beamten am Mittwoch in der Wohnung in Oberkotzau lag der Mann auf der Couch, trank Wein und rauchte.

Als ihm die Polizis­ten das Rauchen unter­sag­ten, ging er auf einen Beamten zu und holte zum Schlag aus. Beide Polizis­ten wehrten den Angriff ab, legten den Mann am Boden ab und fessel­ten ihn.

Der 42-Jähri­ge kam in ein Kranken­haus. Von dort floh er nach der Blutent­nah­me. Im Rahmen der Fahndung fanden ihn Beamte am Bahnhof Oberkotzau und brach­ten ihn zurück ins Kranken­haus. Er hatte sich den Angaben nach inzwi­schen wieder mit zwei Tetra­paks Rotwein versorgt.

Den Mann erwar­ten nun mehre­re Straf­an­zei­gen, unter anderem wegen tätli­chen Angriffs und Wider­stand gegen Vollstreckungsbeamte.