Bad Waldsee — Der baden-württem­ber­gi­sche Touris­mus­mi­nis­ter Guido Wolf hat der Ferien- und Gesund­heits­stadt Stadt Waldsee am vergan­ge­nen Montag einen Besuch abgestat­tet.

Im Sitzungs­saal des Rathau­ses traf er sich mit Vertre­tern der Stadt­ver­wal­tung, den Landtags­ab­ge­ord­ne­ten Petra Krebs und Raimund Haser sowie mit hiesi­gen Gastro­no­men, Hoteliers und Anbie­tern von Freizeit­ak­ti­vi­tä­ten.

Bürger­meis­ter Matthi­as Henne freute sich sehr freute sich sehr über den Besuch und dankte Guido Wolf dafür, dass er ein offenes Ohr habe für die Sorgen und Nöte der von der Pande­mie betrof­fe­nen Unter­neh­mer anzuhö­ren.

Zu Beginn stell­te Direk­tor Peter Blank die Städti­schen Rehakli­ni­ken mit ihren 500 Betten, die nun wieder voll belegt sind, vor. Sauna, Therme und Cafete­ria seien aber noch weit vom Normal­be­treib entfernt.

Minis­ter Guido Wolf attes­tier­te Bad Waldsee, eine aufstre­ben­de Stadt zu sein und beglück­wünsch­te Bürger­meis­ter Matthi­as Henne zum deutli­chen Wahlsieg. Er infor­mier­te zudem über die großen Heraus­for­de­run­gen der Pande­mie für die Politik und die Auswir­kun­gen auf den Touris­mus. Das Land habe eine umfang­rei­che Kampa­gne für Urlaub im eigenen Land ins Leben gerufen und werbe kräftig um die Vorzü­ge von Urlaub im Nahbe­reich.

Mehre­re anwesen­de Gastro­no­men und Hoteliers dankten dem Land für die Unter­stüt­zung und die Hilfen. Man zähle wieder mehr Gäste, diese bevor­zug­ten aller­dings Plätze im Freien. Besorgt blicke man in Richtung Herbst und Winter. Auch die ausblei­ben­den Busrei­sen, große Feste und Trauer­fei­ern seien für die Branche proble­ma­tisch.

„Touris­mus ist für uns auch landes­po­li­tisch ein Top-Thema“, sagte Wolf. „Immer­hin arbei­ten in Baden-Württem­berg mehr Menschen im Touris­mus­be­reich als in der Autobran­che.“