Die famili­en­freund­lichs­te Freizeit­bahn von Baden-Württem­berg fährt in Oberschwa­ben: Die Räuber­bahn zwischen Aulen­dorf und Pfullen­dorf ermög­licht einen entspann­ten Famili­en­aus­flug. Aber auch Natur­freun­de, Radfah­rer und Wasser­rat­ten kommen auf ihre Kosten.

Pfullen­dorf — Schon die Anrei­se ist ein Erleb­nis für Groß und Klein: Die Macher der Räuber­bahn haben jetzt zum Ferien­be­ginn für Kinder ein umfang­rei­ches Rätsel- und Ausmal­heft mit großem Preis­aus­schrei­ben aufge­legt: so vergeht die „Zeit wie im Zug“. Die Kleinen dürfen auch mal dem Lokfüh­rer über die Schul­ter schau­en. Ein Bord-Imbiss versüßt die Fahrt mit Brezeln, Nasche­rei­en, Limo oder Kaffee. Und aus den großen Zugfens­tern ergeben sich wunder­ba­re Seiten­bli­cke auf die sanfte Hügel­land­schaft.

 Für Groß und Klein gibt es spannen­de Ausflugs­zie­le

So werden Räuber-Kinder begeis­tert sein vom Pfullen­dor­fer Zinken­pfad: Dabei gilt es, die Zinken-Symbo­le zu finden und zu erraten, was die sie bedeu­ten könnten. Den Zinken­plan gibt es in der Räuber­bahn beim Zugbe­glei­ter und am Ende wartet eine Beloh­nung auf die kleinen Räuber. Direkt neben dem Räuber­bahn-Halt wartet ferner als neue Attrak­ti­on ein riesi­ger Räuber­burg-Spiel­platz – vermut­lich der erste Spiel­platz mit Bahnan­schluss.

Am anderen Strecken­en­de lockt Aulen­dorf mit seiner großen Sonder­aus­stel­lung “PLAYMOBIL-Spielgeschichte(n)” im Schloss, nur 10 Min Fußweg vom Bahnhof entfernt.

Ganz beson­ders lohnt sich eine Räuber­bahn-Fahrt am 23. August und Anfang Septem­ber, wenn wieder die belieb­ten Eselwan­de­run­gen vom Bahnhof Burgwei­ler ins Pfrun­ger-Burgwei­ler Ried angebo­ten werden. Die Esel erwar­ten dabei die großen und kleinen Fahrgäs­te direkt am Bahnsteig nach der Zugan­kunft zu einer rund 4‑stündigen Wande­rung ins Ried. Dabei dürfen Kinder aufsit­zen und selber reiten, die Erwach­se­nen dürfen die Langoh­ren führen. Mehr Infos zur Anmel­dung unter www.raeuberbahn.de

Für Wasser­rat­ten bieten mehre­re Natur­bä­der und Badese­en Wellness und Spaß, so der König­segg­see mit eigenem Bahnhal­te­punkt in Hoßkirch, oder das Natur­see­bad in Altshau­sen. Auch der überre­gio­nal bekann­te Seepark Linzgau in Pfullen­dorf bietet vielfäl­ti­ge Wasser- und Freiluft­ak­ti­vi­tä­ten mit Abenteu­er-Gold, Bademög­lich­keit oder Wasser­ski.

Entlang der einst still­ge­leg­ten Räuber­bahn-Strecke erwar­tet den Erholungs­su­chen­den aber auch weitläu­fi­ge, wildro­man­ti­sche und wenig überlau­fe­ne Natur – wie das Pfrun­ger-Burgwei­ler Ried, zweit­größ­tes Moor in Südwest­deutsch­land. Über 150 km Radtou­ren- und Wander­we­ge erschlie­ßen die oberschwä­bi­sche Region ab den Räuber­bahn-Statio­nen. Rund 40 Touren mit inter­ak­ti­ver Landkar­te und Fahrplan haben die Macher der Räuber­bahn auf dem inter­ak­ti­ven Freizeit­por­tal www.raeuberbahn.de erarbei­tet.

 Günsti­ge Tarife

 Dank der günsti­gen Nahver­kehrs­ta­ri­fe ist das Fahrver­gnü­gen in der Räuber­bahn ausge­spro­chen preis­wert: Aus Richtung Fried­richs­ha­fen empfiehlt sich die bodo-Gruppen­Ta­ges­kar­te für 5 Perso­nen um 17,90 € (Verkauf am Automa­ten oder in der Räuber­bahn); von Sigma­rin­gen kommend gibt es ebenfalls preis­wer­te naldo-Gruppen­ta­ges­kar­ten. Und für größe­re Rundfahr­ten empfiehlt sich das Baden-Württem­berg-Ticket sowie alle weite­ren Tickets zum DB-Tarif. Fahrrä­der fahren kosten­los.

Und Übernach­tungs­gäs­te in der Ferien­re­gi­on Nördli­cher Boden­see zwischen Pfullen­dorf und Ostrach fahren mit der Räuber­bahn-Gäste­fahr­kar­te – die sie vom Gastge­ber bekom­men – sogar kosten­los!

Die Räuber­bahn pendelt immer an allen Samsta­gen und Sonnta­gen zwischen Aulen­dorf und Pfullen­dorf; der erste Zug morgens kommt umstei­ge­frei aus Ulm, der letzte Zug von Pfullen­dorf fährt abends weiter nach Ulm. So ermög­licht die Räuber­bahn auch einen Wochen­end­ur­laub in Oberschwa­ben.