LINDAU — Am 11. März organi­sier­ten der BN Lindau und der Landschafts­pfle­ge­ver­band zusam­men mit einigen Freiwil­li­gen die Reini­gung des Boden­see­ufers zum Schutz des Boden­see-Vergiss­mein­nicht, das uns im Frühling mit seiner leuch­tend blauen Farbe erfreut.

Jedes Jahr blüht das selte­ne Vergiss­mein­nicht an den Ufern des Boden­sees gemein­sam mit seinen Begleit­ar­ten Strand­ling und Ufer-Hahnen­fuß. Die Pflan­zen sind den größten Teil des Sommers vom Wasser überflu­tet. Deshalb nutzen sie die erste Wärme, um auszu­trei­ben und schon bald begin­nen kleine Knospen zu blühen und entwi­ckeln sich schließ­lich zu vollen Blüten.

Mit der Schnee­schmel­ze und starken Regen­fäl­len, sammeln sich große Mengen an Treib­holz im Boden­see an. Baumstäm­me, Blätter und Müll werden angeschwemmt bleiben zwischen den Steinen am Ufer des Sees stecken und erschwe­ren den Pflan­zen das Wachs­tum. Deshalb machten sich die Mitarbeiter*Innen des BN und des LPV mit Unter­stüt­zung der Seemeis­ter­stel­le und einigen Freiwil­li­gen daran, den Haupt­wuchs­platz der Stran­dra­sen zu säubern: “Die Blumen sind schon dabei, sich zu entwi­ckeln, aber mit den Ablage­run­gen, die ihr Wachs­tum blockie­ren, werden sie es nicht schaf­fen”, sagte Isolde Miller, Gebiets­be­treue­rin beim BN.

Mit Lachen, Plaudern und guter Laune unter den Teilneh­mern wurde die Fläche geräumt und die Pflan­zen können ungehin­dert weiter­wach­sen. Das Materi­al füllte am Ende des Nachmit­tags einen komplet­ten Anhänger.

BN, LPV und Seemeis­ter­stel­le bitten eindring­lich darum, die geschütz­ten Berei­che des Boden­sees pfleg­lich zu behan­deln und sauber zu halten, Vermül­len zu vermei­den und die geschütz­ten Berei­che des Vergiss­mein­nichts nicht zu betre­ten. Es wird ausdrück­lich darauf hinge­wie­sen, dass Lager­feu­er am Boden­see­strand verbo­ten sind. Dafür steht die Feuer­stel­le am Wiesen­rand zur Verfügung.