Die Corona-Infek­ti­on haben sie überwun­den. Sie gelten als genesen. Doch gesund sind sie nicht. Für eine noch schwer schätz­ba­re Zahl von Covid-19-Patien­ten ist offen, ob sie je wieder ihre frühe­re Form errei­chen werden.

Ein bisschen abgeschla­gen habe er sich anfangs gefühlt, erzählt der Physio­the­ra­peut aus dem Raum Ingol­stadt. So begann im März seine Covid-19-Erkran­kung. Ein dreivier­tel Jahr später sind seine Ärzte am Klini­kum Ingol­stadt froh, dass der passio­nier­te Tennis­spie­ler wieder sprechen und auf eigenen Beinen in die Ambulanz kommen kann.

Er werde, macht ihm sein behan­deln­der Arzt Thomas Pfeffer­korn Mut, irgend­wann auch wieder Tennis spielen. Aber, das sagt der Chef der Neuro­lo­gie auch: Seine frühe­re Form werde er nicht mehr erreichen.

Viele Geheil­te klagen über gesund­heit­li­che Probleme

Der 51-Jähri­ge litt am Guillain-Barré-Syndrom, einer entzünd­li­chen Erkran­kung der Nerven mit Muskel­läh­mun­gen, die nach derzei­ti­gem Kennt­nis­stand in Einzel­fäl­len auch bei einer Corona-Infek­ti­on entste­hen kann. Fünf Wochen ha