Sigmaringer Sommerflaute - Wochenblatt

Sigmaringer Sommerflaute
Empfehlung

3. August 2017
Auch die Donaubühne ist ein Platz, wo mehr los sein könnte in Sigmaringen. Am Sonntag spielt hier um 15 Uhr „Donaucowboy“ John Hardy Foto: pr

In Sigmaringen werden die Feste nicht gerade gefeiert, wie sie fallen. Jetzt steht immerhin wieder das Weinfest an. Vielleicht kommt noch mehr. Aber erst im nächsten Jahr.

Sigmaringen – Still liegt er oft da, der Leopoldplatz – zumindest abends. Jetzt aber nicht: Es wird aufgetischt für 500 Leute, die am Freitag und Samstag wieder das Weinfest feiern. Drei Sigmaringer Gastronomen und der Handels- und Gewerbeverein in Gestalt seines Vorstandsmitglieds Rolf Thiebach packen an und nehmen das Risiko dieser Veranstaltung auf sich.

Es gibt Wein in allen Variationen vom Bodensee und vom Rest Europas, schön dekorierte Tische und ein Essensangebot, das zum Thema passt. Und ebensolche Musik, bei der man sich unterhalten kann. Man sitzt unter Sonnenschirmen, die bei Bedarf auch den Regen abhalten. „Aber daran denken wir nicht“, sagt Thiebach. Die nächsten zwei Jahre wollen die Macher ihr Weinfest auf dem Leopoldplatz etablieren und dann weitersehen.

Was hat der Sigmaringer Sommer aber sonst noch zu bieten? Dieses Jahr fast nichts mehr, am 26. August ist Flohmarkt. Erst nächstes Jahr könnte sich wieder mehr tun. Ende Juni ist Stadtfest-Termin, und das Datum für das Weinfest kurz nach Beginn der Sommerferien findet Thiebach ganz passend.

Außerdem soll es im Frühjahr oder Herbst 2018 das Fest der Kulturen geben, das hat der Gemeinderat so beschlossen. Hier sollen sich Kässpätzle und Kaffee vom schwarzen Kontinent begegnen, so die Vorstellung, und die ausländische Vereine – in Sigmaringen leben Menschen aus 100 Nationen zusammen – mit den einheimischen ein internationales Fest feiern. Bei Musik und Kulinarischem sollen sich Kulturen begegnen.

Der größte Plan für den Sigmaringer Sommer 2018 ist jedoch ein Kulturfestival in einem Veranstaltungszelt auf dem Platz vor der Stadthalle – mit einem anspruchsvollen Musik- und Kulturprogramm, welches den Veranstaltungsreigen der Gartenschau aufgreifen und fortsetzen soll. Das hätte bekanntlich schon dieses Jahr stattfinden sollen, aber der Veranstalter bekam nach eigenen Worten nicht genug passende Künstler zusammen.

Ob es das nächste Jahr besser klappt, ist unklar. Urlaubsbedingt ist weder bei der Stadt noch bei der Agentur jemand erreichbar, der sich auskennt. Kommentar Seite 2

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