- Wochenblatt

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Das WOCHENBLATT-Team verabschiedet sich: Dies ist unsere letzte Ausgabe. Das kleine Team, das in den letzten Jahren für die wöchentlichen Informationen gesorgt hat, bekam am Montag noch Besuch von Oberbürgermeister Michael Beck. Neben ihm (von links): Volontärin Lisa Gehrke, Mediaberaterin Bettina Fillinger, Redakteur Wolf-Dieter Bojus, Mediaberaterin Gisela Heinritz, Uwe Steinmann (Anzeigen-Innendienst) sowie Barbara Böhler und Helmut Mareck, die für die pünktliche Zustellung gesorgt haben. Wir hoffen, dass wir Sie in den vergangenen fast 14 Jahren gut informiert, bestens unterhalten und vielleicht auch das eine oder andere Mal überrascht haben.

FOTO: Arno Specht

Betroffenheit und Bedauern: So sind die Reaktionen auf das Ende des WOCHENBLATTs. Leserinnen und Leser, aber auch Kunden haben uns angesprochen – einhelliger Tenor: Das WOCHENBLATT wird vermisst werden.

Auch Tuttlingens OB Michael Beck, Justizminister Guido Wolf, IHK-Präsident Dieter Teufel und Landrat Stefan Bär haben uns geschrieben.

Michael Beck, OB von Tuttlingen: „Viele Jahre begleitete das Wochenblatt das Geschehen in Tuttlingen. Dabei war das Wochenblatt mehr als nur ein Anzeigenblatt: Es hatte auch ein hohen journalistischen Anspruch und war so ein wichtiger Begleiter der Kommunalpolitik. Dieses Stück Meinungsvielfalt geht nun verloren. Dies bedaure ich sehr: Demokratie lebt schließlich auch von publizistischer Vielfalt.

Allen Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern, die nun ihren Arbeitsplatz verlieren, wünsche ich von Herzen Glück und baldmöglichst eine neue Aufgabe.“„

Dieter Teufel, Präsident der Industrie- und Handelskammer (IHK) Schwarzwald-Baar-Heuberg: „Das Ende für das Wochenblatt kommt wohl nicht nur für mich überraschend, und ich bedauere das sehr. Es verschwindet wiederum ein Stück journalistische Vielfalt mit der von vielen Lesern geschätzten lokalen Ausrichtung. Die sehr lebendige Berichterstattung über das Geschehen vor Ort wird fehlen. Das hat das Wochenblatt mit Wolf-Dieter Bojus und seinem sehr engagierten Team immer ausgemacht: Die Nähe zum Leser und das große Interesse an den lokalen Themen wie auch an den Menschen aus unserer Region. Dass es das Wochenblatt zukünftig nicht mehr geben wird, ist einfach nur schade.“

Guido Wolf MdL, Minister der Justiz und für Europa: „Das Ende des Wochenblatts trifft mich sehr. Egal ob in meiner ursprünglichen Heimat in Oberschwaben oder nun in Tuttlingen: Das Wochenblatt war fester Teil der Medienlandschaft und für mich Pflichtlektüre. Dass die Zeiten gerade für Printmedien sehr schwierig sind, ist hinlänglich bekannt. Umso mehr bedeutet jede Einstellung einer Zeitung einen weiteren schmerzhafter Verlust. Ich werde das Wochenblatt vermissen und fühle mit allen betroffenen Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern.“

Stefan Bär, Landrat: „Die Entscheidung des Verlags, das Wochenblatt einzustellen, bedauere ich sehr. Über lange Jahre hinweg hat das Wochenblatt den Landkreis Tuttlingen treu begleitet. Für die faire Berichterstattung und die gute Zusammenarbeit möchte ich mich beim Redaktionsteam ganz herzlich bedanken. Für Ihre berufliche als auch private Zukunft wünsche ich Ihnen viel Erfolg und alles Gute!“

wangen – Das Verbreitungsgebiet, das zur Ausgabe Wangen gehört, war für mich als Redakteurin so etwas wie mein Königreich – ja, wirklich: Ich fühlte mich privilegiert, in diesem Landstrich mit seinen charakterstarken und freundlichen Menschen zu arbeiten. Nach knapp vier Jahren muss ich mit dieser letzten WOCHENBLATT-Ausgabe nun aber mein Krönchen gezwungenermaßen abgegeben. Erinnern werde ich mich an diese Zeit aber noch lange.

Ich hatte das Glück, bei meinen Terminen und Interviews viele interessante, tatkräftige und kreative Menschen kennen zu lernen. Es gab spannende, lustige, traurige und kuriose Begebenheiten, über die ich geschrieben habe. Und gerne hätte ich die Zukunft „meiner Kommunen und ihrer Bürger“ weiter schreibend begleitet.

Meine Tätigkeit als WOCHENBLATT-Redakteurin war für mich mehr als nur eine Arbeit. Ihre Resonanz, liebe Leser, hat mir das auch immer wieder gezeigt. Ich sage herzlichen Dank und auf Wiedersehen. Viola Krauss

Ende 2018 soll der Neubau der Baugenossenschaft Wangen mit insgesamt 67 Wohnungen fertig sein. Doch auch sonst wird sich in der nächsten Zeit im Gebiet Auwiesenweg einiges tun. OB Michael Lang stellte zahlreichen Interessierten Überlegungen vor, wie das Quartier in einigen Jahren aussehen könnte. Gedacht wird dabei auch an einen Kindergarten.

wangen – „Ziel der Stadt Wangen ist es, Wohnraum für die Menschen im Quartier zu schaffen und auch für solche, die dazu kommen“, sagte Oberbürgermeister Michael Lang. An der Stelle, an der heute die Baracken stehen, überlegt die Stadt, Doppel-, Reihen- oder Kettenhäuser zu bauen. Wie genau die neue Unterkunft für die Bewohner der Baracken künftig aussehen wird, steht noch nicht fest. Ein möglicher Platz für ihr neues Zuhause wäre hinter dem Neubau der Baugenossenschaft auf dem bisherigen Schneeabladeplatz denkbar. Die Stadt überlegt, dort Häuser zu errichten.

Lang berichtete, dass die Stadt mit dem Reitverein in guten Gesprächen sei, um deren Reithalle und Reitplatz neben den Sportplatz südlich der Erba zu verlagern. Auch die Sporthundefreunde sollen ihr Gelände an der Argen räumen (das Wochenblatt berichtete). Falls es gelingt, die Schützen an anderer Stelle zu platzieren, wäre eine große Fläche frei, die ebenfalls für die Wohnbebauung zur Verfügung stehen würde. Auch entlang der Argen soll es Verbesserungen geben, um das Gebiet noch reizvoller zu gestalten. Überlegungen gibt es auch, dort einen Kindergarten zu bauen.

Zum zeitlichen Ablauf: die Baugenossenschaft will Ende 2018 mit ihrem Neubau mit 67 Wohnungen fertig werden. pr

Wangen – Beim Autohaus Dreher gibt es den neuen Suzuki Swift. Dabei schenkt der Autohändler Neuwagenkunden die Versicherung für ein Jahr. Bis zum 31. Dezember bietet Suzuki den Swift zusätzlich ab einer monatlichen Finazierungsrate von 109 Euro für die Clubausstattung an und macht den Umstieg für die Kunden so einfach. pr

Mama, Papa und Kinder stehen um den Weihnachtsbaum,Zwei Mal klatschen und die Lichterkette erhellt den Raum.Es klopft an der Türe und da steht:Oma – der der Schnee noch in den Haaren klebt.In der Hand hält sie vier große Pakete,Noch nicht eingepackt – weil sich Amazon verspätete.Denn auch die Oma hat bestellt,Per Handy-App für wenig Aufwand und Geld.

Schon fangen die Kinder zu jammern an:„Mama, wann dürfen wir an die Geschenke ran?“„Eine Kleinigkeit darf nicht fehlen, das muss sein“,Sagt die Mutter und schaltet den Fernseher ein.

Kurz flackert der Bildschirm und es erscheint:Tante Herta, die zur WeihnachtszeitIn die Karibik flog und jetzt anruft per Skype:„Hallo ihr Lieben, ist es bei euch schon so weit?“

Endlich fängt die Bescherung an,Der jüngste Sohn darf als erstes ran:Und Überraschung – siehe da:Es ist die Drohne mit Videobildkamera!

Für die Tochter gibt‘s ein kleines Gerät,das Bücher aus dem Internet herunterlädt.Das ist praktisch und handlich und auch nicht so schwer –Der Geruch eines neuen Buches interessiert keinen mehr. Jetzt aber schnell – es ist schon sieben!Aber warte! Wo ist das Essen geblieben?„Alexa, wann kommt der Braten an?“„Lieferando ist unterwegs, dauert nicht mehr lang!“

Kurz darauf klingelt es an der Tür:„Ihre Gans, mit Knödeln und Kraut – hier!“Nun wird gegessen, gelacht und geweint,Kurz ist alles wie zur früheren Zeit.

Doch diese Stimmung dauert nicht lang,Schon kommt die Tochter mit dem Selfie-Stick an:„Wartet noch, kommt bitte alle zusamm,Es fehlt ein Bild für Snapchat und Instagram.“Denn jedes Kind kennt die wichtigste Regel:Was nicht gepostet wurde, ist nicht geschehen.joy

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