LED bringt Lindau zum Leuchten - Wochenblatt

LED bringt Lindau zum Leuchten
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26. Oktober 2017
Auch im Lindauer Stadtteil Rickatshofen werden die alten Straßenlaternen durch LED-Lampen ersetzt. Fotos: U. Stock

Rund 1 200 von insgesamt 4 000 Straßenlaternen im Lindauer Stadtgebiet werden zurzeit durch energiesparende LED-Lampen ersetzt. Bei dieser Gelegenheit werden auch etwa 70 defekte Laternenmasten ausgetauscht. Die Stadt lässt sich das über eine halbe Million Euro kosten.

LINDAU – LED-Licht für die Straßenbeleuchtung in Lindau ist nicht neu. Schon seit einigen Jahren werden im Zuge von Sanierungsarbeiten nach und nach alte Straßenlaternen durch neue mit LED-Lampen ersetzt. Auch bei den derzeit laufenden Arbeiten zur Erneuerung der Straßenbeleuchtung geht es vor allem um die Verbesserung der Energie-Effzienz und die damit einhergehenden Energie-Einsparungen, wie Kai Kattau, Leiter der städtischen Garten- und Tiefbaubetriebe Lindau, betont. Nicht etwa die Stadtwerke, wie man glauben könnte, sondern die Stadt als Eigentümer und Straßenbaulastträger ist für die Straßenbeleuchtung zuständig.

Der Austausch von rund 1 200 Straßenlaternen, der sich von Zech über Schachen bis nach Rengersweiler im Norden des Stadtgebiets hinzieht, geht auf einen Stadtratsbeschluss zurück. Die Arbeiten werden von einem privaten Unternehmen ausgeführt, das auf eine Ausschreibung hin den Zuschlag erhalten hat. Von der Maßnahme betroffen sind vor allem die kleineren Laternenmasten in Wohngebieten. Dabei werden nicht etwa nur die Leuchtmittel, sondern der gesamte Lampenkopf ausgetauscht. Konkret werden die alten, energiefressenden Quecksilberdampflampen, auch HQL-Lampen genannt, durch neue energiesparende LED-Lampen ersetzt.

Die Erneuerung der Straßenbeleuchtung durch LED-Technik wird vom Bund mit diversen Energie- und Umweltförderprogrammen unterstützt. So erhält die Stadt, wie GTL-Leiter Kattau erklärt, rund 160 000 Euro Zuschuss für die Umrüstung der 1 200 Straßenlaternen. Die Gesamtkosten liegen bei knapp 700 000 Euro. Das klingt zunächst nach viel. Allerdings werden sich die Investitionen schon nach wenigen Jahren amortisiert haben, denn die Einsparungen belaufen sich allein bei diesem Projekt auf rund 100 000 Euro pro Jahr. Und auch die Umwelt profitiert immens, denn jährlich werden 341 Megawattstunden (MWh) eingespart – das sind 341 000 Kilowattstunden (kWh).

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