Die Herrin der Busse - Wochenblatt

Die Herrin der Busse
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23. November 2017
Die neue Chefin von TUTicket, Gabriele Zimmer, vor dem Werbeplakat mit „Luzie“, das in ihrem Dienstzimmer hängt. Foto: wdb

Da lohnt sich der Blick in Internet oder Büchlein: Mit dem Fahrplanwechsel stehen den Nutzern von Bus und Bahn größere Änderungen ins Haus.

Tuttlingen – Das hat unmittelbar mit der Änderung bei der Deutschen Bahn zu tun: Ab 10. Dezember fährt alle zwei Stunden ein IC von Stuttgart nach Singen. In Tuttlingen treffen die Züge jeweils kurz vor der vollen Stunde ein – also eine knappe Viertelstunde früher als bisher. Da sich der örtliche Nahverkehr Anschlüsse an die Gäubahn bieten muss, die Busse auch auf den Ringzug, müssten nun viele Verbindungen neu berechnet werden.

So wird das mit dem neuen Fahrplan eine ganz enge Sache, wie Gabriele Zimmer berichtete. Zumindest wird er aber rechtzeitig online zu finden sein – ob es für den Druck noch reicht, stand bei Redaktionsschluss noch nicht fest.

Das ist zu Beginn der Amtszeit von Gabriele Zimmer ein ziemlicher Brocken. Denn sie ist erst seit dem 1. November die Geschäftsführerin von TUTicket und Leiterin des Nahverkehrsamts im Landratsamt. Wobei ihr die Aufgabe nicht neu ist: Zimmer ist bereits seit Januar 2015 bei TUTicket, bisher als stellvertretende Geschäftsführerin. Nachdem Vorgänger Jens Keucher „plötzlich verkündet hat, dass er geht“ (Zimmer), trat sie jetzt seine Nachfolge an.

Es ist nicht zu überhören: Gabriele Zimmer ist keine Hiesige. Sie kommt aus Nordrhein-Westfalen und sammelte dort, nach dem Studium zur Diplom-Verwaltungswirtin, ihre erste Berufserfahrung – im Gebäudemanagement und Polizeiverwaltung. Dann zog es sie in den Süden, nach Konstanz – „es ist so schön hier“. Und schließlich weg vom Bodensee nach Tuttlingen – „die Stelle hat mir gefallen“. Offensichtlich beruhte das bei den Kreisräten auf Gegenseitigkeit: Sie haben die Neue einstimmig gewählt.

Eine Menge Aufgaben wie Ausschreibung der Busverkehre, der neue Baden-Württemberg-Tarif und vieles mehr wartet auf sie. Und dann gilt es auch, sich langfristig Gedanken über die Zukunft des Nahverkehrs zu machen. Damit mehr Menschen weg vom Auto kommen.

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