Ein Umzug in Etappen - Wochenblatt

Ein Umzug in Etappen
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23. November 2017
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Einige Mitarbeiter der Stadt Isny haben in der nächsten Zeit neben ihrer eigentlichen Arbeit eine neue Aufgabe: Sie räumen Umzugskartons ein und aus. Gibt der Gemeinderat am Montag grünes Licht, sind Stadtbücherei und Isny Marketing ab 2020 zusammen im dann sanierten Hallgebäude untergebracht. Und das Schloss beherbergt als neues Kulturzentrum zusätzlich auch noch das städtische Museum. Aber was passiert in der Zwischenzeit?

Isny – Den Anfang macht das Museum am Mühlturm, das nur noch bis zum 30. Dezember geöffnet hat. Bevor es neben der Kunsthalle Hechelmann und der Städtischen Galerie im Schloss heimisch wird, gibt es noch sehr viel zu tun: Derzeit werden die rund 10 000 Objekte inventarisiert. Der größte Teil davon wandert in das neue Museumsdepot im Gewerbegebiet, das auch nach dem Umzug ins Schloss all jene Exponate beherbergt, die nicht in einer Ausstellung gezeigt werden.

„Dieses Depot ist für die Museumsarbeit unendlich wertvoll und für die Stadt wirklich wichtig. Wir sind damit in der Lage all unsere ‚Schätze‘ fachgerecht aufzubewahren. Diese Möglichkeit hat nicht jede Kommune“, schwärmt Museumsleiterin Ute Seibold.

Damit das städtische Museum bis zur Eröffnung im Schloss in zwei Jahren nicht einfach von der Bildfläche „verschwindet“, hat sie ein spannendes Projekt angestoßen, das unter dem Namen „Panorama_Partner“ läuft und von der Kulturstiftung des Bundes gefördert wird.

„Das Museum am Mühlturm zieht um und bis es sozusagen im Schloss ankommt, gibt es drei unterschiedliche Ausstellungen im Rahmen von „Panoram_Partner“. Die laufen in der gotischen Halle im Rathaus, voraussichtlich im bisherigen Museum am Mühlturm und im Schloss. Sie sind zeitlich versetzt zwischen November 2017 und Mitte 2019 geplant“ erklärt die Museumsleiterin.

Beschließt der Gemeinderat am Montag die Beauftragung der Generalplanung zur Sanierung des Hallgebäudes, steht ein weiterer Umzug an: Die Büchereimitarbeiterinnen ziehen mitsamt Büchern und anderen Medien ins ehemalige Museum am Mühlturm. Voraussichtlich die nächsten zwei Jahre wird die Stadtbücherei dann dort zu finden sein, weil ab Mai 2018 die rund vier Millionen teure Sanierung und Umgestaltung des Hallgebäudes beginnen könnte. Läuft alles nach Plan, packen Anfang 2020 nicht nur die Büchereimitarbeiterinnen in den neugestalteten Räumen im Hallgebäude die Kartons wieder aus, sondern auch die Mitarbeiter des Stadtmarketings.

Und auch Ute Seibold und ihre Mitarbeiter werden bis in zwei Jahren im Schloss mit der neukonzipierten Daueraustellung zur Stadtgeschichte ganz heimisch sein.

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