Verloren – vergessen – gefunden - Wochenblatt

Verloren – vergessen – gefunden
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3. August 2017
Ob Brille, Handy oder Drohne – ab sofort kann man über die Homepage der Stadt Isny und eine Online-Suche nach seinen verlorenen oder liegen gelassenen Gegenständen suchen Foto: Viola Krauss

Brille, Handy oder gar den ganzen Rucksack am Wochenende in oder bei Isny verloren? Das ist ärgerlich. Doch seit kurzem kann man auch außerhalb der Öffnungszeiten des städtischen Fundbüros nach seinen Sachen suchen. Wie das geht? Ganz einfach: Übers Internet und das virtuelle Fundbüro.

Isny – „Von diesem neuen Online-Service profitieren neben unseren Bürgern auch Touristen, die hier etwas verloren oder vergessen haben“, sagt Leonie Harlacher, Teamleiterin des Bürgerbüros Isny.

Denn für die Suche muss man keinen Schritt vor die Tür machen beziehungsweise den Weg zum Fundbüro antreten: Auf www.isny.de weiter auf „Stadt Isny“ und dort wiederum auf „Rathaus & Service“ klicken. In diesem neuen Fenster findet sich ganz unten neben „Aktuelles aus dem Gemeinderat“ oder dem „Müllkalender“ auch das virtuelle Fundbüro.

In dem elektronischen Fundsachenregister kann man nach gefundenen und in einer Datenbank registrierten Gegenständen über verschiedene Kategorien suchen. Freilich gibt es nicht für alle verlorenen Dinge eine Kategorie. „So muss derjenige, der vor ein paar Wochen seine Drohne zwischen Isny und Argenbühl verloren hat, über die Volltextsuche gehen“, sagt Leonie Harlacher augenzwinkernd.

Über die Eingabe von Postleitzahl und Umkreis grenzt man das Suchgebiet ein. Damit wird in allen an dieses System angeschlossenen Fundbüros nach dem Gegenstand gesucht. „Das ist dann praktisch, wenn man zum Beispiel nicht weiß, wo genau man sein Handy oder seinen Geldbeutel verloren hat. Mit dem virtuellen Fundbüro muss man dann nicht alle Städte einzeln abklappern“, erklärt Harlacher. Rund um Isny bieten beispielsweise Wangen oder Lindenberg denselben Online-Such-Service.

Argenbühl, Leutkirch und Kißlegg setzen dagegen auf den persönlichen Kontakt beziehungsweise auf ein Telefonat, falls jemand nach Brille oder Handy sucht. „Es wird in Leutkirch sehr vieles verloren. Die Pflege eines solchen Online-Tools erscheint uns zu aufwändig. Wir haben vieles, was online genutzt werden kann, wie beispiesweise den Mängelmelder. Aber bisher hat noch niemand eine Online-Suche angeregt“, begründet Thomas Stupka, Sprecher der Stadt Leutkirch die eher altmodische Leutkircher Fundbüro-Variante.

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